Blog, Infos & Themen

Hier entsteht für Sie eine Sammlung an interessanten Artikeln rund um die Spur N! Wir haben aus einigen Redakteuren des nach 20 Jahren im Dezember 2014 eingestellten N-BAHNER eine kleine Redaktion zusammengestellt, die sich in unserem Hobby hervorragend auskennt und an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten, Messeberichte, Anleitungen und vieles mehr veröffentlicht. Ebenso berichten Fachleute der Szene und Mitarbeiter von DM-Toys hier im Blog. Zudem steuert das N-TIME! ein paar Testberichte zum Aufbau dieses Bereiches bei. Viel Spaß beim Schmökern!

11/2022 von

Fleischmann stellt als Formvariante 2022 einen der wenigen Regelgüterwagen, die in den letzten Jahren erschienen sind, vor: Es sind Vertreter der Güterwagenfamilie Eanos 052 der DB und der fast baugleiche Eas 5948 der DR. Mit dem Erscheinen dieser Wagen verschwanden beim Vorbild auch die vielen Zehntausend 2-achsigen offenen Güterwagen von der Schiene.

11/2022 von

Schon immer waren gemischtklassige Schnellzugwagen eher Stiefkinder der Modellbahn-Industrie. Erst Arnold kam 1970 auf die Idee, auch einen ABm zu produzieren. Der wurde aber eher eine Karikatur als ein Modell. Vorher gab es nur die 2. Kl. Wagen in grün und die 1. Kl. Wagen in blau. Offenbar war man der Meinung blaue und grüne Schnellzugwagen sind ein Verkaufsargument, da passte ein grüner ABm nicht so recht hinein. Denn dummerweise hatte sich die DB entschieden, die 1. Kl. Abteile bei den AB4ümg auch in grün zu streichen.

11/2022 von

Unsere Kompaktanlage Rüttendorf war ursprünglich als low-cost-recycling-Spielanlage aus den Resten einer noch viel kleineren Platte mit den Elementen einer Minitrix-Startpackung aus den 80er Jahren des letzten Jahrtausends, einigen Minitrix- und Schreiber-Kartonmodellhäuschen und MZZ-Hintergrundelementen geplant.

10/2022 von

Das Set beinhaltet einen Personenzug mit einer Dampflok der BR 80 (analog) und zwei Personenwagen und 14 Schienen, elektronischer Regler nebst Trafo und Aufgleisgerät. Damit kann sofort „Eisenbahn gespielt“ werden. Nicht so ganz glücklich ist der Autor mit der Verpackung. Rechts kann man die Hälfte mit Inhalt sehen, die andere Hälfte ist eine Styropor- Einlage ohne Inhalt in gleicher Größe. Mit der Packung wird viel Luft verkauft.

10/2022 von

Werksfoto Ed089 der DB von Fleischmann

Seit Anfang der 50er Jahre experimentierte die DB mit dem Wagentyp Otm. Wichtig war für die Kunden, dass der Wagen die Möglichkeit hatte, das Ladegut dosiert auch seitlich zu entladen, um über Förderbänder o.ä. dies auf einen Lkw um zu laden. Zugleich sollten die Wagen ein wesentlich größeres Ladevolumen aufweisen, wie z.B. die Talbot- Schotterwagen der DRG.

10/2022 von

Eng verwandt sind die Selbstentladewagen mit und ohne Dach. Die meisten Bauarten der DB haben näherungsweise das gleiche Ladevolumen, das gleiche Fahrgestell und sind auf den ersten Blick bis auf das Dach identisch. Das haben sich auch die Modellbahn-Hersteller zu Nutze gemacht und so zwei verschiedene, aber fast identische Güterwagen herausgebracht. Vorreiter war hierbei Fleischmann, der den Otmm 61 (1982) und Ktmm 65 (1995) herausgebracht hatte. 2015 folgte Minitrix mit Sets der Wagen Fc090 (Otmm 70) und Tdg-z 930 (Ktmmv 69). Beide Wagen wurden in größerer Stückzahl in Dienst gestellt und waren Regelgüterwagen. Bei dieser Besprechung geht es um den neuen Td928 von Fleischmann.

09/2022 von

Als eine Neuheit des Jahres 2022 hat die spanische Firma MF-Train einen Autoreiszugwagen der Bauart DDm916 angekündigt, der im September 2022 auch in verschiedenen Versionen europäischer Bahnen erschien. Interessant ist aber, dass MF-Train den gleichen Wagentyp wie Arnold dieses Jahr herausgab, nur vier Monate später. Da drängt sich grade zu einem Vergleich auf, der in diesem Artikel auch behandelt wird.

09/2022 von

Vorbild

In Preußen wurden ab 1891 erstmals auf Vorschlag von Adolph Heusinger Durchgangswagen in Dienst gestellt. Diese Wagen hatten eine Reihe von Neuerungen:  Die Wagen hatten einen seitlichen Durchgang, die Sitze waren in einzelnen Abteilen untergebracht und es gab Faltenbälge, die es ermöglichten, dass Reisende (und Zugpersonal) die Wagen wechseln konnten. Damit wurde damals der Durchgangswagen erfunden. Gleichzeitig wurde das „D“ für eine neue Zuggattung eingeführt, die mit diesen Wagen ausgestattet waren. Bis dahin wurden Schnellzüge mit „Sz“ bezeichnet.

08/2022 von

Anfang der 50er Jahre gelang der jungen DB der große Wurf: Mit der Einführung des blauen F-Netzes wurden schnelle und bequeme Züge für Geschäftsreisende angeboten, die die Oberzentren der BRD verbunden. Durch Deutschlands Teilung hatten sich die Verkehrsströme geändert. Die Vier-Zonenstadt Berlin war nicht mehr der Verkehrsmittelpunkt Deutschlands, sondern der Nord-Süd-Verkehr hatte mehr Bedeutung. Diese F-Züge fuhren meistens in Tagesrandlage und so konnten Geschäftsreisende ihre Termine an einem Tag wahrnehmen.

Von Anfang an waren die Reisezugwagen werbewirksam in Blau gestrichen. Anfangs nahm man Schürzenschnellzugwagen der Bauart 39, die Mitte der 50er Jahre durch die neuen 26,4 m langen A(B)4ümg-53 ersetzt wurden. Nur wenige Jahre später kamen die modernisierten Wagen der Bauart A4ümg-61 zum Einsatz. Alle drei blauen Schnellzugwagen gibt es als Modell.  

07/2022 von

Ein idealer N-Decoder mit Top Preis-/Leistungsverhältnis

Seit ich 1993 mit einer Lenz LZ100 in die digitale Welt eingestiegen bin, habe ich schon viele Decoder-Typen ausprobiert und teilweise bis heute im Einsatz. In den letzten Jahren kamen fast immer DH10C-Decoder von Doehler & Haas in die Loks, da sie sehr flachbauen und eine sehr gute Motorregelung besitzen. Umso mehr hat es mich gefreut zu hören, dass dieser recht kleine und universelle Decoder-Typ einen Nachfolger bekommen soll. Dass er auch bei DM/MU als eigene Variante erscheint, hat mich sehr neugierig gemacht, denn die Verfügbarkeit und der Preis sind hier einfach klasse. Schon mal vorweg: Der Decoder ist absolut empfehlenswert!

07/2022 von

Mitte der 50er Jahre gab es die neuen UIC- Vorgaben zum Bau neuer gedeckter Güterwagen. Die SAAR- Eisenbahnen (EdS) steckten da in einem Dilemma: Der große Nachbar DB hatte nur Wagen, die der UIC angelehnt waren, andererseits gehörte das Saarland zur französischen Wirtschaftszone. Zur Grenze Saarland/ BRD gab es Zoll- und Passkontrollen nach Frankreich aber nicht. So kam man schließlich auf die Idee, Wagen nach französischen Zeichnungen zu beschaffen, wobei nicht ganz klar ist, ob die EdS die Beschaffung wollte oder musste. Frankreich hatte schließlich das Sagen im Saarland. So beschaffte die EdS eine kleinere Serie UIC konformer Wagen bei der Fa. Lüttgens in Saarbrücken-Burbach.

07/2022 von

Ende der 50er Jahre kam die DB zur Erkenntnis, dass es an modernen großräumigen gedeckten Güterwagen fehlt. Die letzten Güterwagen dieser Bauart waren schon über 30 Jahre alt. Überdies sollten die neuen UIC-Vorgaben erfüllt werden, denn diese Güterwagen sollten auch im internationalen Verkehr eingesetzt werden können. Die DB hatte schon viele Erfahrungen mit Umbau von Güterwagen. Dieses Mal ging es anfangs den Gl 11 (ehem. Gattungsbezirk Dresden) und andern an den Kragen und wurden in bahneigenen Werkstätten umgebaut. Die neuen Güterwagen wurden als Glmms 61 in Dienst gestellt. Später hießen die Wagen Gbs 254. Charakteristisch war das Sprengwerk. Als die Wagen zum Ausschlachten ausgingen, baute man mit gleichen Maßen Neubauwagen, die dann Gbs 252 hießen, gut erkennbar ohne Sprengwerk.

07/2022 von

Ein Problem der Reichsbahn (DR) in der DDR war das Fehlen großräumiger gedeckter Güterwagen, stammten doch die meisten Gl noch aus der Kaiserzeit, neben einigen wenigen Gl der Austauschbauarten. Die waren alt und verschlissen und die Reparatur war zu teuer geworden. Von den 30er bis 50er Jahren wurden keine neuen Gl in Dienst gestellt. Neidisch blickte daher die DR zum „Klassenfeind“ im Westen, die ab Anfang der 60er Jahre ihre rund 12.000 Glmms 61 und Gbs 252 UIC konform in Dienst gestellt hatten.  Da musste eine Lösung her. Die volkseigenen Wagen- Werke für Neubau waren ausgelastet, so kam man auf die Idee, wie im Westen auch die bahneigenen Ausbesserungswerke zum Umbau von Alt-Wagen zu „verdonnern“.

07/2022 von

Die fortschreitende Elektrifizierung in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erforderte die Anschaffung weiterer elektrischer Rangierlokomotiven durch die DRG. Eine Weiterbestellung der E 60 durch die Reichsbahn schied aus, weil man jetzt laufachslose Loks wollte. Die SBB hatten nämlich mit ihrer Ee 3/3 damit seit 1927 gute Erfahrungen gemacht.

1935 lieferte AEG vier Loks, Krauss-Maffei/BBC drei Loks. Ihnen wurde die Baureihenbezeichnung E 63 zugeordnet. Alle sieben Loks hatten einen Schrägstangenantrieb mit Blindwelle Bauart Winterthur. Während die AEG-Maschinen sich mit ihren eckigen Vorbauten optisch an die E 60 anlehnten, setzten die von Krauss-Maffei/BBC auf abgerundete Formen.

06/2022 von

Als eine Neuheit des Jahres 2022 hat Arnold ein Set mit zwei Doppelstock-Autoreisezugwagen der Bauart DDm916 der DR herausgebracht. Dieser Wagen wurde von der Reichsbahn beschafft, damit auch Urlauber mit eigenem Pkw in das Urlaubsland fahren können. Seit Ende der 60er Jahre machte, das die DB vor und die DR wollte, auch auf die Geschäftsidee aufspringen und nicht abseitsstehen. Zumal sie ein Geschäft darin sah, auch aus West-Berlin solche Fahrten für Urlauber anzubieten. Hier konnte die ewig klamme DDR gut West-Devisen einnehmen. Verladestation war Berlin-Wannsee.

06/2022 von

Als eine Neuheit des Jahres 2022 hat Fleischmann (#24312) einen Halbspeisewagen der Bauart BRyl446 herausgebracht. Er gehört zu der Neuheiten Série, die Fleischmann 2019 mit den UIC-X Wagen angekündigt hatte. Wie kommt der Spitzname „Kakadu“ zustande? Ab Mitte der 60er Jahre entschied sich die DB Halbspeisewagen zweifarbig zu präsentieren. Das Speiseabteil in DSG-Rot und die Sitzwagenabteile in grün oder blau. So kamen die zweifarbigen Wagen zu ihren Spitznamen.

06/2022 von

Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts wollte die DRG den Personenzug- Fernverkehr beschleunigen. Ab Anfang der 20er Jahre hatte man die Zuggattung „BP“ eingeführt, das waren vereinfacht gesagt, Personenzüge, die große Distanzen zurücklegten, so z.B. München-Berlin oder Berlin- Königsberg (Ostpr.). Damit die Fahrt nicht zu lange dauerte, hielten die Züge nur in größeren Stationen und hatten längeren Aufenthalt als D-Züge. Die Züge führten üblicherweise die 2. bis 4. Klasse. So konnten auch ärmere Leute auf die Reise gehen. Der Zug bestand aus Wagen der 2.-, 3.- oder 4.- Klasse, also vielfach Länderbahnwagen, die höchstens 90 km/h laufen konnten. In den Kursbüchern waren die BP durch 3-stellige Zugnummern erkennbar.

05/2022 von

Tonerde ist ein wichtiger Grundstoff zur Produktion von Keramiken aller Art. Dieser entstand vor ca. 25 Mio. Jahren und hat u.a. die Eigenschaft wasserundurchlässig zu sein und gebrannt zu Kannen ist er gut für den Transport von Flüssigkeiten aller Art.  Da Keramik- Hersteller zu großen Firmen gewachsen sind, brauchen diese den Rohstoff in großen Mengen. Überdies sind die Entfernungen von den Tongruben zu den Herstellern z.T. sehr groß, dass sich der übliche Transport mit dem Lkw nicht lohnt, zumal Güterzüge nicht vom Wochenend- Fahrverbot der Lkws betroffen sind.

So hat die DB für diesen speziellen Zweck eigens Wagen bauen bzw. umbauen lassen, dass größere Mengen Ton zum einen, aber auch nur angefeuchtet – wie beim Abbau beim Keramik-Werk ankam. So konnte die Bahn in diese Bresche springen.

Im unteren Westerwald gibt es riesige Tonvorkommen aus dem Tertiär, die an Keramik- Hersteller verkauft werden. Wichtige Abnehmer des Tons sind Firmen in Italien sowie z.B. die Firma Villeroy & Bosch im Saarland. Ton hat ein hohes spezifisches Gewicht: 1 m² Tonerde wiegt ca. 1,2 t.

Die Bahn richtete zwischen den Tongruben und Produzenten Ganzzüge ein, die im Block zu den Endabnehmern fuhren. Bekannt sind die Tonerde-Züge vom Westerwald über den Brenner bzw. über den Gotthard nach Italien.  

05/2022 von

In jüngerer Zeit wurde der Container-Transport auf der Bahn immer beliebter. Musste doch das Ladegut nicht einzeln verladen werden, sondern kam vielfach aus Übersee in Containern verpackt in den Häfen an. Da brauchten die Container nur auf geeignete Güterwagen verladen werden und ab ging es zum Besteller. Auch dem Zoll brachte dieser Verkehr Vereinfachungen, gab es doch für jeden Container Papiere, die nur kontrolliert werden mussten. Gelegentlich gab es Kontrollen, ob der Inhalt des Containers auch mit den Papieren übereinstimmte.

Wegen dieser erhöhten Nachfrage kam die Bahn auf die Idee, zwei Tragwagen zu einem Wagen zu kombinieren und so ein Drehgestell einzusparen, was sich auch auf die Transportkosten und Unterhaltungskosten auswirkte. So war der Sggmrs715 geboren. Diese neuen Wagen waren knapp 34 m lang und die längsten Regelgüterwagen in Deutschland.

05/2022 von

Im Rahmen von Kompensationsgeschäften beschaffte die DR in den 70er Jahren 20.000 Güterwagen aus dem westlichen Ausland, vornehmlich aus Frankreich.  So baute die ANF- Industrie (Frankreich; heute Bombardier) für die DR in zwei Serien 1978/1980 insgesamt 1.450 Wagen der damaligen Bauart Eads-u [5430], abgeleitet aus einer französischen Bauart. Nach 1980 wurden die Wagen neu bezeichnet und bekamen die die Gattung Facs [6941], die DB- AG änderte die Bauartnummer in 124.

04/2022 von

Mit der inzwischen branchenüblichen Verspätung wurde die im Frühjahr 2021 angekündigte Neuheit im März 2022 ausgeliefert. Unter der Bestellnummer 880906 wurden in einer Packung sechs Güterwagen zusammengestellt, die zur vor wenigen Monaten ausgelieferten Wehrmachts-Diesellok 288 passen sollen.

04/2022 von

Eng verwandt sind die Selbstentladewagen mit Dach und ohne Dach. Die meisten Bauarten der DB haben näherungsweise das gleiche Ladevolumen, das gleiche Fahrgestell und sind auf den ersten Blick bis auf das Dach identisch. Das haben sich auch die Modellbahn-Hersteller zu Nutze gemacht und so zwei verschiedene, aber fast identische Güterwagen herausgebracht. Vorreiter war hierbei Fleischmann, der den Otmm 61 und Ktmm 65 (1982) herausgebracht hatte. 2015 folgte Minitrix mit Sets der Wagen Fc090 (Otmm 70) und Tdg-z 930 (Ktmmv 69). Beide Wagen wurden in größerer Stückzahl in Dienst gestellt und waren Regelgüterwagen. Bei dieser Besprechung geht es um den Tds925 von Fleischmann.

04/2022 von

Im März 2022 wurde die Zugpackung mit vier DB Schnellzugwagen als Interzonenzug ausgeliefert. Enthalten sind der Packung ein Aüm 208, zwei Büm 233, 234 (alle in o/b Farbgebung) und ein grüner Büm 234. Als Interzonenzüge bezeichnete man damals Züge, die zwischen der BRD und DDR fuhren. Alle Wagen haben das Zuglaufschild „Ostsee-Express“ München- Hof- Berlin Stadtbahn. Sind die beigepackten Wagen authentisch für den Zug? Der Ostsee-Express war nach DDR-Lesart ein internationaler Zug, der auch den Namen verdiente.

03/2022 von

MF Train? Nie gehört- werden wohl viele sagen! Dahinter versteckt sich eine junge spanische Firma, die 2019 gegründet wurde. Die Firma mit Sitz in Katalonien, in der Umgebung von Barcelona. Offenbar scheint derzeit der spanische Markt für N-Hersteller lukrativ zu sein, denn auch Arnold und andere bieten viele spanische Modelle an, obwohl Spanien eine andere Spurweite (1600 mm statt 1435 mm) besitzt.

03/2022 von

Die alten Schätze können dank des Angebots von DM-Toys von preiswerten Umbausätzen wieder zu neuem Leben erweckt werden.