Blog, Infos & Themen

Hier entsteht für Sie eine Sammlung an interessanten Artikeln rund um die Spur N! Wir haben aus einigen Redakteuren des nach 20 Jahren im Dezember 2014 eingestellten N-BAHNER eine kleine Redaktion zusammengestellt, die sich in unserem Hobby hervorragend auskennt und an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten, Messeberichte, Anleitungen und vieles mehr veröffentlicht. Ebenso berichten Fachleute der Szene und Mitarbeiter von DM-Toys hier im Blog. Zudem steuert das N-TIME! ein paar Testberichte zum Aufbau dieses Bereiches bei. Viel Spaß beim Schmökern!

07/2021 von

Im Februar 2015 trat die Fa. DeAgostini auf den Markt, um mit einem Sammelwerk Bausteine für eine ganze Modellbahn Anlage, incl. Schienen, Fahrzeugen, Trafo, Schalter usw., zu liefern. Man konnte hierfür Holz und Rahmen für die Anlage extra bestellen. Vertrieben wurde dies im Zeitschriftenhandel oder als Direkt-Abo. Die Eröffnungspackung enthielt 3 Schienen, ein Wagenoberteil und kleines Häuschen für 3,99 €. Die späteren Lieferungen waren teurer. Es war aber nicht so, dass das z.B. das fehlende Wagenunterteil schon bei der nächsten Lieferung dabei war, man musste u.U. 5-8 Lieferungen warten, bis das fehlende Teil dabei war. In einer dieser Lieferungen war ein Rungenwagen dabei, aufgeteilt in zwei Teilpackungen, um den es in diesem Beitrag geht. DM- Toys hat jetzt die Reste aufgekauft und vertreibt sie selbst.

07/2021 von

Autos waren anfangs nicht so gern gesehene Transportgüter der Bahn, denn je mehr Pkw befördert wurden, desto weniger Reisende hatte man, so anfangs die Denke der Bahn. In den 50er Jahren experimentierte man noch mit Niederbordwagen und Flachwagen für den Pkw-Transport herum. Bekannt sind Bilder, wo z.B. BMW-Isetta wegen ihrer Kürze quer zum Wagen verladen wurden und so 5 bis 8 Isettas auf einen Wagen verladen konnte. Auch erinnerte man sich an die Kriegsbehelfe. Da hatte man dem Omm Klagenfurt die Stirnseiten beraubt und auf den Seitenwänden verschiebbare Mulden montiert und so einen zweistöckigen Wagen für leichtere Kriegs Kfz gezaubert. Dummerweise waren -wegen der Materialeinsparung- die Seitenwände nicht besonders stabil gewesen. Anfang der 50er Jahre wurden neue Omm 52 gebaut, die als Grundlage herhalten konnten.

06/2021 von

In den 50er und 60er Jahren nahm der Paket- und Päckchendienst bei der Post immer mehr zu. Da die Pakete vor sortiert angeliefert wurden, war eine Nacharbeit in den Postwagen der Deutschen Bundespost nicht mehr erforderlich und man dachte auf Abhilfe. Da kam der Güterwagen-Neubau bei der DB grade recht und man stellte fest, dass diese Güterwagen bei geringen Änderungen auch für Postzwecke geeignet waren. Grundlage war hier der großräumige gedeckte Güterwagen Gbs 252, einem Neubau der DB, der beim Vorbild 1.428-mal gebaut wurde.  

06/2021 von

Auch diese Bauart der Kesselwagen sind Kriegskinder. Entwickelt wurden sie während des ersten Weltkrieges und wurden bis in die 30er Jahre weitergebaut. Da Kesselwagen keine Güterwagen der Staatsbahnen waren, sondern privat, wurden sie praktisch in kleineren Serien je nach den Wünschen der Besteller variiert. Deswegen gibt es beim Vorbild eine Unzahl von Bauarten, was den Modellbahnherstellern sehr entgegen kam. Da konnte man schon das eine oder andere Detail weglassen oder dazu „erfinden“, ohne dass es gemerkt wurde.

Bunte Kesselwagen waren schon immer gerne produzierte Güterwagen, boten sie sich doch an, in allen möglichen Farben hergestellt zu werden. Ob das dem Vorbild entsprach, war den Herstellern egal. Und diese bunten Wagen verkauften sich prima.

05/2021 von

Für den Bau einer Straßenbahn gibt es in N nur wenig Möglichkeiten. Es gibt zwar bereits Systeme die auch Straßenbahnbettungen anbieten, jedoch muss dann auch das kompatible Gleismaterial gekauft werden..
Modellbahn Union hat sich daher entschieden ein Straßenbahnsystem zu entwickeln, bei dem Minitrix Gleise als Grundlage dienen.

Die Stadthäuser sind entstanden, nachdem wir uns entschieden haben ein Diorama zu bauen, auf dem das Straßenbahnsystem präsentiert wird.

05/2021 von

Die Basis des Modellbahn Union Modells ist das bekannte Brekina Modell. Da es an dessen Qualität in Sachen Formgestaltung und Details nichts zu bemängeln gab, wurden hier keine Veränderungen vorgenommen. Einzig der Modellbahn Union Schriftzug auf der Unterseite ist neu.
Wie gewohnt gibt das Modell die Formen des Originals sehr gut wieder. Die einzeln angesetzten Spiegel sind hier ein nettes Detail. Bei der Bedruckung sind Farbauswahl und Druckqualität auf dem aktuellen Stand des Machbaren. Alle Anschriften sind scharf gedruckt und selbst mit bloßem Auge lesbar.

05/2021 von

Bisweilen war es für die Eisenbahn ein Problem, große sperrige Güter zu transportieren. Die vorhandenen 2-achsigen Flachwagen waren entweder zu kurz und/ oder konnten das Gewicht nicht transportieren. Ein glücklicher Umstand kam zu Hilfe: Anfang der 1890er Jahre schickte man den Entwicklungsdezernenten für Güterwagen auf eine Studienreise in die USA. Von seinen gewonnenen Eindrücken konnte die K.P.E.V. profitieren. Der Vorschlag war, einen längeren Flachwagen mit Drehgestellen zu bauen, erstmals in Preußen.

05/2021 von

Modellbahn Union hat sich in den letzten Jahren zu einem richtigen Spezialist auf dem Gebiet von Schwerguttransporten entwickelt. In diesen Beitrag sollen einige der herausragenden Modelle und deren Einsatzmöglichkeiten vorgestellt werden. Da noch nicht alle Beladungen endgültig sind, fehlen bei einigen Modellen noch die entsprechenden Sicherungen.

Die Zurüstteile stammen vom Spezialisten FKS, die Decals von TL-Decals.

05/2021 von

Schon immer standen die kurzen Schotterwagen im Focus der Hersteller. Sie waren kurz, hatten einen prägnanten Aufbau und verkauften sich offenbar gut. Märklin war in H0 der Vorreiter: Schon 1939 präsentierten die Göppinger ihren ersten Schotterwagen der Bauart Talbot. In N war einmal mehr der Vorreiter Arnold. Bereits 1966 präsentierten sie ihren Schotterwagen- aber auf Basis ihres Einheitsfahrgestells. Damit war der Wagen um über 28 % zu lang. Später kamen Minitrix, Roco und Fleischmann dazu. Die Schotterwagen waren in erster Linie Dienstgüterwagen, die für bahneigene Zwecke gebraucht wurden. Meistens wurde Schotter verladen, der beim Gleisbau benötigt wurde.

04/2021 von

Im Jahre 1951 startete die DB mit einem neuen Zugangebot, quer durch die Republik ein Netz leichter und schneller F-Züge anzubieten. Bei diesen Zügen war ein F-Zug Zuschlag fällig, außerdem führten die Züge nur die damalige 2. Klasse (später 1. Klasse). Diese F-Züge verbanden die wichtigsten Oberzentren der jungen Bundesrepublik.

04/2021 von

Dank der Kooperation von Micromotor & Modellbahn Union (Hausmarke DM-Toys) können Spur N-Bahner alte Schätze oder auch defekte Modelle wieder zum Leben erwecken. Christian Winkelmann von Modellbahn Diepholz hat mit uns seine Erfahrung geteilt. Er hat vor kurzem die BR 614 von Fleischmann wieder zum Leben erweckt und gleich ein paar Modernisierungen vorgenommen.

03/2021 von

Mitte der 60er Jahre war es unumgänglich geworden, für die älteren Drehgestell-Flachwagen, die größtenteils noch aus der Vorkriegszeit stammten, Ersatz zu schaffen. So wurde ab 1968 in mehreren Serien die neue Bauart Rmms 663 in 935 Exemplaren beschafft.

Fast baugleich, aber mit anderer Bremse ausgestattet, war die Bauart Rmms 664, die mit 1760 Exemplaren beschafft wurde. Außerdem wurden ab 1976 insgesamt 660 Wagen mit einer Bordwand beschafft, die die Bauartnummer Rmms 665 erhielten. So wurden bis 1978 insgesamt 3.335 der kurzen Drehgestell-Flachwagen beschafft.

03/2021 von

Kesselwagen waren schon immer gerne produzierte Güterwagen der Modellbahnhersteller. Allerdings oftmals frei nach dem Motto: Je bunter desto besser. Vorbildtreue spielte da weniger eine Rolle. Offenbar war es dem Käufer egal: Hauptsache bunt war das Argument für einen Kauf und die Kesselwagen verkauften sich wie warme Semmeln. Man darf aber auch sagen, dass die Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Erst in den letzten Jahren bemühten sich die Hersteller, Kesselwagen nach realem Vorbild herzustellen, wobei dann Kesselwagenbauarten, die es häufiger beim Vorbild gab, im Vordergrund standen.

02/2021 von

Anfang der 50er Jahre gelang der jungen DB der große Wurf: Mit der Einführung des blauen F-Netzes wurden schnelle und bequeme Züge für Geschäftsreisende angeboten, die die Oberzentren der BRD verbunden. Durch Deutschlands Teilung hatten sich die Verkehrsströme geändert. Die Vier-Zonenstadt Berlin war nicht mehr der Verkehrsmittelpunkt Deutschlands, sondern nur der Nord-Süd-Verkehr hatte Bedeutung. Diese F-Züge fuhren meistens in Tagesrandlage und so konnten Geschäftsreisende ihre Termine an einem Tag wahrnehmen.

02/2021 von

Im Januar 2021 lieferte Fleischmann einer seiner Messe-Neuheiten 2020 aus. Es waren Rungenwagen mit und ohne Bremserstand, sowie mit verschiedenen Rungen. Darunter waren auch Wagen mit Drehrungen, verschiedener Bahngesellschaften. Da Roco den Wagen auch schon mal im Programm hatte, stellte sich die Frage, ob der neue Rungenwagen wirklich eine Neukonstruktion (so Herstellerangabe) ist, oder nicht doch ein Abklatsch des Roco-Wagens ist.

02/2021 von

Micromotor.eu ist ein Hersteller aus den Niederlanden, der Motor-Umbausätze mit hochwertigen Glockenankermotoren mit viel Liebe bis ins kleinste Detail umsetzt. Mit diesen Umbausätzen werden aus Loks auf dem Abstellgleis wieder stolze funktionsfähige Schätze.

Und so ein Umbausatz mit Glockenankermotor für 29,99 € - das klingt verlockend. Muss ich unbedingt ausprobieren! Welche Lok nehmen? Meine BR 54 soll das Versuchskaninchen sein, weil sie mit einer viel zu hohen Endgeschwindigkeit aufwartet.

12/2020 von

Schon vor 1850 war die Post ein treuer Kunde der Eisenbahn. Bot doch die Eisenbahn, Postsendungen aller Art schnell und kostengünstig von Ort zu Ort zu transportieren. Im Laufe der Zeit wurde der Transport mehr und mehr spezialisiert und die Sortierung der Sendungen erfolgten im Postwagen selbst. So war die Idee des rollenden Postamts geboren. An den Bahnhöfen wurden Postsäcke abgeliefert mit Sendungen in alle Welt und während der Fahrt sortierten Postbeamte die Briefe und Pakete nach Zielbereichen. Hierfür war u.a. die Postleitzahl ein wichtiges Hilfsmittel. Für diesen Zweck ließ die Postverwaltung spezielle Bahnpostwagen bauen. Im Inneren der Postwagen waren Säcke für die Zielbereiche aufgespannt, wo die Beamten die Sendungen hineinwarfen. Am Zielort wurde der betreffende Sack ausgeladen und ein neuer Sack eingespannt.

11/2020 von

Für den Erhalt der Infrastruktur (Gleise, Gebäude) der Bahn hatte man schon immer spezielle Wagen. Meist waren dies ausgemusterte Reisezug- oder Güterwagen, die für diesen besonderen Zweck hergerichtet wurden. Lauftechnisch waren diese Bauzugwagen noch brauchbar, aber für den ursprünglichen Zweck nicht mehr nutzbar. Das war kostengünstiger als neue Wagen bauen zu lassen. Solche Wagen gab es schon zu Länderbahnzeiten. Im Lauf der Zeit änderten sich auch die Ansprüche der Nutzer. Holzpritschen oder Klappliegen wollte man den Mitarbeitern der Bahn als Bett nicht mehr anbieten. Zudem gab es die Vorgabe, möglichst wenige Bauarten zu verwenden.

11/2020 von

Nach dem II. Weltkrieg war der Reisezugwagenbestand bei der DR in einem desolaten Zustand.  Viele Wagen waren zerstört und/ oder ausgeraubt. So musste die DR, um den Reisezugbetrieb wieder in Gang zu bekommen, die Wagen – vielfach behelfsmäßig- wiederherrichten. Behelfe kannte man bestens noch vom Krieg her. Nur war mit solchen Wagen kein Staat zu machen, für den Binnenverkehr reichten sie ja noch, aber man wollte auch wieder ins Ausland fahren und Züge mit DR-Wagen bestücken. Nachdem die vorgefundenen Wagen- und Lokfabriken verstaatlicht worden waren und daraus ein Kombinat „LOWA“ (= vereinigte Lok- und Wagenfabriken) gegründet hatte, glaubte man, auch wieder an Neukonstruktionen heran gehen zu können.

10/2020 von

In diesem Blog möchte ich mal einen kleinen Querschnitt durch die Culemeyer und sonstigen Schwerlasttransporte zeigen.

10/2020 von

Es ist bei Lasercut nicht anders als bei Plastik Modellbau. Jeder hat so seinen eigenen Kleber den er bevorzugt. Diskussionen da rüber welcher Kleber der Beste ist sind dann auch öfters Diskussionen über Geschmack, und da hat eigentlich jeder Recht.

10/2020 von

Ausgerechnet Bananen – Ein Schlager von 1922 kennzeichnete den großen Wunsch der Deutschen nach Bananen schon kurz nach dem I. Weltkrieg. Es sollten aber noch über 30 Jahre vergehen, bis Bananen zu einer erschwinglichen Lieblingsfrucht wurden. Tausende Tonnen der gelben Frucht wurden auf dem Seeweg nach Deutschland exportiert und mussten schnell an den Kunden gebracht werden, dummerweise hat eine reife Banane keine sehr lange Lagerdauer.

10/2020 von

In den 60er Jahren änderte sich der Bedarf an Materialien für das Baugewerbe. Neu waren Dämm- und Schaumstoffe, die zwar nicht viel wogen, aber einen gewaltigen Raumbedarf hatten. Da der Güterverkehr mit der Eisenbahn (noch) nicht aus der Mode gekommen war, musste man schnell feststellen, dass es geeignete Güterwagen bei der DB für diesen Zweck gar nicht gab. So wurde man bei der Fa. Talbot in Aachen vorstellig und jene entwickelte dann Güterwagen für diesen speziellen Zweck. Liliput ist der erste Hersteller, der sich an diese Wagenbauart als Modell heran wagte.

09/2020 von

Ein Problem der Reichsbahn (DR) in der DDR war das Fehlen großräumiger gedeckter Güterwagen, stammten doch die meisten Gl noch aus der Kaiserzeit, neben einigen wenigen Gl der Austauschbauarten. Die waren alt und verschlissen und die Reparatur war zu teuer geworden. Zu Zeiten der geschweißten und Kriegsbauarten wurden keine Gl in Dienst gestellt. Neidisch blickte daher die DR zum „Klassenfeind“ im Westen, die ab Anfang der 60er Jahre ihre rund 12.000 Glmms 61 und Gbs 252 UIC konform in Dienst gestellt hatten.  Da musste eine Lösung her. Die volkseigenen Wagen- Werke waren ausgelastet, so kam man auf die Idee, wie im Westen auch die bahneigene Ausbesserungswerke zum Umbau von Alt-Wagen zu „verdonnern“.

09/2020 von

Schon immer überlegte die Post, wie sie ihren Brief- und Paketverkehr rationalisieren kann. In den 80er Jahren kam das Paletten und Containersystem in Mode, wo das Postgut auf Flachwagen geladen wurde. Das bewährte sich aber nicht, da die Container gelegentlich undicht waren und das Postgut nass werden konnte. Diesen Irrweg der Bundespost ahmte die Deutsche Post in der DDR nach. Beide kamen zum Schluss, dass es besser wäre, die Postfracht in gedeckten Güterwagen zu verfrachten. Dabei gingen die beiden Postverwaltungen unterschiedliche Wege. Aus Geldmangel kam die DP (Deutsche Post der DDR) auf die Idee, die nicht mehr gebrauchten Flachwagen der DR zurück zu geben und im Gegenzug dafür neuere gedeckte Güterwagen (Gbs (1500)), die noch für Postzwecke um zu bauen waren, zu erwerben, also quasi ein Ringtausch.