Hier entsteht für Sie eine Sammlung an interessanten Artikeln rund um die Spur N! Wir haben aus einigen Redakteuren des nach 20 Jahren im Dezember 2014 eingestellten N-BAHNER eine kleine Redaktion zusammengestellt, die sich in unserem Hobby hervorragend auskennt und an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten, Messeberichte, Anleitungen und vieles mehr veröffentlicht. Ebenso berichten Fachleute der Szene und Mitarbeiter von DM-Toys hier im Blog. Zudem werden ein paar Testberichte zum Aufbau dieses Bereiches beigesteuert. Viel Spaß beim Schmökern!
Immer wieder werden wir Modellbahner von Wagensets der Hersteller beglückt. Es liegt auf der Hand: Die Hersteller brauchen nur auf ihr Formensortiment zurückgreifen, im Gegenzug kommt der Modellbahner billiger beim Kauf weg, als wenn er die Wagen einzeln beschaffen müsste. Der kleinere Nachteil ist, er muss die Wagen des Sets alle kaufen, auch wenn der eine oder andere Wagen ihm nicht gefällt. Bisweilen packen die Hersteller Fahrzeuge in das Set, die es einzeln gar nicht gibt. Die Wagensets gibt es bei der Modellbahn in N seit rund 60 Jahren.
Weiterlesen … Neues Güterwagen-Set von Fleischmann - Epoche III
Nach dem verlorenen II. Weltkrieg gab es viele Trümmer, die beseitigt werden mussten. Da aber ein Transportwagen für schwere Lasten fehlte, beschloss die DR, einen Wagen zu entwickeln, der beide Aufgaben erfüllte, nämlich Transport von schwerem Stückgut und Militärgerät (z.B. Panzer). Heraus kam ein Niederbordwagen der Bauart RRym 60-01, der in hohen Stückzahlen ab 1952 beschafft wurde. Insgesamt wurden mehr als 1.700 Wagen in Dienst gestellt, die von der Waggon Fabrik Niesky gebaut wurden. Später erhielten die 15,9 m langen Wagen die Bauartnummern RRamm (60.0), Sa [4800] und Samm [4818].
Weiterlesen … Neuer sechsachsiger Niederbordwagen Samms [4860] von Liliput
Immer wieder werden wir Modellbahner von Wagensets der Hersteller beglückt. Es liegt auf der Hand: Die Hersteller brauchen nur auf ihr Formensortiment zurückgreifen, im Gegenzug kommt der Modellbahner billiger beim Kauf weg, als wenn er die Wagen einzeln beschaffen müsste. Der kleinere Nachteil ist, er muss die Wagen des Sets alle kaufen, auch wenn der eine oder andere Wagen ihm nicht gefällt. Bisweilen packen die Hersteller Fahrzeuge in das Set, die es einzeln gar nicht gibt. Die Wagensets gibt es bei der Modellbahn in N seit rund 60 Jahren.
Vor gut einem Jahr brachte die Modelleisenbahn GmbH in Bergheim den ÖBB Nightjet in 1 zu 87 auf den Markt. Wir N-Modellbahner bekamen lange Zähne und schielten offen gestanden etwas neidisch auf die H0-Hobbykollegen. Zur Freude der Spur N-Fahrer folgte die Ankündigung des entsprechenden N-Modells im Frühjahr 2025. Während der Messe in Friedrichshafen Anfang November 2025 wurde, bereits ein fast fertiges Exemplar des Nightjet in einszuhundertsechzig der interessierten Öffentlichkeit präsentiert, was die Vorfreude noch erheblich befeuerte. Anfang Dezember 2025 erfolgte dann die Auslieferung des siebenteiligen Wagensets an den Fachhandel.
Bereits im Jahre 1983 brachte KATO ein N-Modell des SNCF TGV in den Markt. Schon damals überzeugte das Modell durch gute Detaillierung und ausgezeichnete Fahreigenschaften. Der KATO „ur-TGV“ ist längst vergriffen und mittlerweile zum gesuchten Sammlerobjekt geworden. Höchste Zeit also für eine Neuauflage. Der Ruf danach wurde lauter, so laut, dass er in Japan bei KATO auf offene Ohren stieß und erhört wurde. Ende 2025 wurde das Nachfolgemodell angekündigt, kurz nach Ostern 2026 an den Fachhandel ausgeliefert. Auf den ersten Blick ist der Neue dem Alten sehr ähnlich. Der zweite Blick offenbart aber recht schnell, dass es sich um eine komplette Neukonstruktion handelt. So habe ich mir die 10-teilige Einheit mal vorgenommen und sehr genau betrachtet.
Die deutsche Firma Wolfgang Lemke GmbH, seit vielen Jahren am Modellbahnmarkt aktiv, ist immer für eine Überraschung gut. Man scheint im nordrhein-westfälischen Haan auch ein Herz für uns „Schweizer Modellbahner“ zu haben. Wesentliche Säulen des schweizerischen Bahnverkehrs wurden von dort kommend in den N-Maßstab umgesetzt, zuletzt die lange erwartete Re 4/4 IV und die gleich in vielen möglichen Varianten. Neuester Coup sind die SBB-Schnellzugwagen RIC-Z1, die erst letztes Jahr angekündigt und kurz vor Ostern 2026 an den Fachhandel ausgeliefert wurden.
Weiterlesen … SBB-Schnellzugwagen UIC Z1 von Hobbytrain in Spur N
Es gab schon einmal ein Modell der E 60 in N – von Roco. Im Katalog von 1981/82 wurde es erstmals vorgestellt. Im N-BAHNER Nr. 26 lautete damals das Fazit: „Schade, dass die Fahreigenschaften nicht annähernd das halten können, was die faszinierende Optik verspricht.“
Gemeinsam mit Talbot entwickelte LHB einen 6-achsigen Teleskophaubenwagen zum Transport witterungsgeschützter schwerer Coils, die bis zu 45 t wogen. Wie üblich bei der DB wurde erst eine Vorserie in Dienst gestellt und erprobt und ab 1984 folgte eine erste Serie mit 300 Exemplaren, 1987 folgte eine weitere Auflage von 150 Wagen von der Fa. Niesky (in der damaligen DDR) in Bautzen. Die Wagen hatten fünf Lademulden.
Weiterlesen … Teleskophaubenwagen Sahimms-u 900 von Fleischmann
Ende der 1950er Jahre dachte die DSG über spezielle Speisewagen für den Ferien- und Turnusverkehr nach, waren doch meistens die mitgeführten Speisewagen noch BRylm 446- Wagen aus dem Eilzugwagen Programm der DB aus dem Jahre 1951. Hinzu kam die Anforderung, da inzwischen viele Ziele im Ausland lagen, für diesen Zweck wegen der längeren Fahrtzeit eigene Speisewagen bauen zu lassen.
Weiterlesen … Neuer Touristik-Speisewagen WRtmh 136 von Minitrix
Modellbahn? Damit hatte Len (16) eigentlich nie abgeschlossen. Im Gegenteil: Während andere das Hobby irgendwann in der Kindheit liegen lassen, ist er drangeblieben – mit eigener Anlage, eigenen Ideen und sogar eigenen Modellen aus dem 3D-Drucker.
Und trotzdem hat ihn etwas überrascht. Ziemlich sogar.
Manchmal sagen Bilder mehr als jede Produktbeschreibung.
Weiterlesen … Ein Stück Ruhrgebiet im Maßstab 1:160 – Kundendiorama mit Schiffshebewerk
Im DRB-Outfit hat Fleischmann eine weitere Leig- Einheit herausgebracht. Mit der Artikelnummer 6660033 ist eine rotbraune Variante eines Doppelwagens, bestehend aus zwei kurzgekuppelten Gl Dresden, Ende 2025 erschienen.
Als eine Neuheit des Jahres 2025 hat Fleischmann (#24312) einen Halbspeisewagen der Bauart BRylm-51 herausgebracht. Er gehört zu der Neuheiten Série, die Fleischmann 2019 mit den UIC-X Wagen angekündigt hatte. Der Wagen hat die Farbgebung der letzten Version vor Einführung der Computer-Nummer. Es ist der erste Halbspeisewagen in N für die Epoche III. Später waren die Wagen zweifarbig lackiert in DSG-Rot für den Speiseraum und grün für die Sitzabteile. Daher bekamen sie auch den Spitznamen „Kakadu“.
Weiterlesen … Fleischmanns erster Halbspeisewagen in Ep. III
Brücken sind mehr als nur Gleisüberführungen – sie sind emotionale Blickfänge, strukturieren Landschaften und verleihen Ihrem Diorama Tiefe und Realismus. Mit den Brücken-Systemen von Modellbahn Union lassen sich sowohl kompakte Dioramen als auch große Anlagen flexibel und vorbildgerecht gestalten.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen:
Weiterlesen … Modelleisenbahnanlage bauen mit Modellbahn Union Brücken
Schon seit über 90 Jahren sind die roten Speisewagen ein Hingucker auf den Modellbahn-Anlagen. Bereits 1935 hatte Märklin in seinem Sortiment einen roten MITROPA-Speisewagen, damals wie üblich aus Blech in Spur H0 gefertigt. Auch nach dem Krieg gab es rote Speisewagen, die jedoch einem Vorbild nachempfunden wurden. 1952 brachte Märklin seine Schürzenwagen Serie heraus, dann mit einem roten DSG-Speisewagen und einem blauen ISG- Schlafwagen, neben grünen und blauen Sitzwagen, die alle mit der damaligen 2. Kl. beschriftet waren.
Nach 1963 folgten die N-Hersteller alle dieser alten Tradition: Den Anfang machte der Pionier der N-Bahn: Es gab grüne Sitzwagen und einen roten Speisewagen. Diese Modelle waren leider noch stark verkürzt (122 mm). Etwas längere Wagen (132 mm) brachte 1965 Minitrix heraus und der gleich lange Speisewagen war leider vorbildfrei.
Weiterlesen … Beschriftungsvariante Speisewagen WRümh 152 von Minitrix
Vorbild
Kein gedeckter Güterwagen in der ganzen Welt wurde so häufig gebaut, wie die Verbandsbauart
A2, der späteren Reichsbahn Gattungsbezirke Kassel, München und Karlsruhe. Bei der DB hieß er G 10 und einige Exemplare erlebten noch die UIC-Zeiten als Gklm 193. Sagenhafte 121.770 Wagen verließen zwischen 1910 und 1927 die Werkshallen. Damit dominierte dieser Wagen bei den gedeckten Güterwagen in Deutschland. Bis weit in die 50er Jahre prägte der Wagen die Güterzüge. Durch Kriege und Reparationsabgaben gelangte der Wagen zu den meisten Nachbarbahnen Deutschlands.
Im letzten Drittel des vorletzten Jahrhunderts machte man sich Gedanken, wie den betuchteren Fahrgästen bessere Angebote gemacht werden können. Vorher gab es nur das Angebot, dass Courier-Züge auf größeren Stationen hielten und so die Fahrgäste die Möglichkeit hatten, das Bahnhofsrestaurant zu besuchen und ein Essen einzunehmen. Der Zug hatte dann halt einen Aufenthalt von 1 Std. Praktisch war das aber nicht. So kam der Belgier Schreinemakers auf die Idee, Lokal und Küche auf einen Wagen zu verstauen und dem p.p. Publikum während der Fahrt Mahlzeiten anzubieten. Das kam beim Publikum sehr gut an und es gründete sich die CIWL, die auch kurz danach Schlafwagen in den beiden oberen Wagenklassen anbot. Mit diesen Wagen konnte man durch ganz Europa fahren, die Züge hatten wohlklingende Namen, wie „Orient-Express“ oder „Nord-Express“. Das ließ aber deutsche Bahnhofswirte nicht ruhen und stellten eigene Fahrzeuge (Schlaf- und Speisewagen) in Dienst, zumal die Länderbahn und Staatsbahnen an diesem Service kein Interesse zeigten.
Zur Messe 2014 kündigte Fleischmann eine neue Produktlinie an: Ausgewählte Loks und Wagen werden als Einsteigermodelle angeboten.
Weiterlesen … Preiswerter Schüttgutwagen - Fleischmanns neue Produktlinie
Anfang der 50er Jahre gelang der jungen DB der große Wurf: Mit der Einführung des blauen F-Netzes wurden schnelle und bequeme Züge für Geschäftsreisende angeboten, die die Oberzentren der BRD verbunden. Durch Deutschlands Teilung hatten sich die Verkehrsströme geändert. Die Vier-Zonenstadt Berlin war nicht mehr der Verkehrsmittelpunkt Deutschlands, sondern der Nord-Süd-Verkehr hatte mehr Bedeutung. Diese F-Züge fuhren meistens in Tagesrandlage und so konnten Geschäftsreisende ihre Termine an einem Tag wahrnehmen.
Weiterlesen … Der neue ozeanblau / beige Am 203 von Fleischmann
In den 1990er Jahren sann die DB AG über Container-Tragwagen nach. Der Transport mit den kürzeren 4-achsigen Tragwagen war nicht wirtschaftlich genug. So ging die DB AG auf die Suche nach mietbaren Wagen, da sie kein Geld für neue Wagen hatte. Fündig wurde sie bei der Firma LOSTR Lonny in Tschechien, die europaweit eine große Anzahl von 80-Fuß-Container-Doppelwagen mit 3 Drehgestellen gebaut hat. Die meisten Wagen wurde an die AAE, ein großer Wagenvermieter, geliefert.
Mitte der 50er Jahre beschaffte die DR zwei- und vierteilige Gliederzüge. Dabei stellte sich bald heraus, dass bei Defekt z.B. einer Achse der ganze Gliederzug zur Reparatur auf das Abstellgleis musste. Das war unwirtschaftlich und so sann man auf Abhilfe. Ein Blick zum „Klassenfeind im Westen“ brachte die Idee: Anfang der 50er Jahre stellte die DB kurze (22,4 m) und lange (26,4 m) Doppelstockwagen in zwei kleinen Serien in Dienst. Aber die DB verwarf diese Idee und baute bis in die 1990er Jahre nur einstöckige Reisezugwagen. Die Idee der 1950er Jahre der DB, übernahm wohl die DR. So war der Gedanke nach Doppelstock-Einzelwagen geboren. Waren doch die Gliederzüge in Bezug auf Änderungen der Fahrgastzahlen und bei Schäden recht unflexibel. Ende der 60er Jahre hatte die DR schon Pläne für diese Fahrzeuge auf dem Tisch und beauftrage die Fa. VEB Waggonbau Görlitz solche Fahrzeuge zu entwickeln. Auf der Frühjahrsmesse 1972 war es denn so weit: die ersten beiden Fahrzeuge waren fertig und konnten vom Publikum bewundert werden. Der Vorteil lag auf der Hand: Die Reisenden konnten sich wegen der Übergänge besser im Zug verteilen und Schadwagen konnten sofort ausgereiht werden. Ein kleinerer Nachteil soll nicht verschwiegen werden: Die Einzelwagen hatten mit 44 t Eigengewicht rd. 7 t mehr auf dem Buckel wie die Teilwagen der Gliederzüge.
In den 1960er Jahren musste sich die Eisenbahn vermehrt gegen den Lkw Verkehr wehren. Es war so einfach, Lkws mit dem Gabelstapler für alle möglichen Gütern von der Seite zu beladen. Die Bahn hatte für diesen Zweck noch kein geeignetes Fahrzeug. Diesen Mangel suchte man mit neuen Fahrzeugen zu begegnen. Wie üblich, ließ die DB Probefahrzeuge bauen, diese wurden ausgiebig getestet und je nach Ergebnis der Bahnoberen wurde eine kleine Serie bestellt oder auch nicht. Mitte der 1960er Jahre stellte die DB 1.520 Güterwagen der Bauart Hbis-t 295 in Dienst. Mitte der 1980er Jahre brachte die UIC die neue Streckenklasse D für alle europäischen Staatsbahnen ins Spiel. Das bedeutete ein größeres Lichtraumprofil und eine höhere Achslast. Für die Schiebewandwagen bedeutete dies eine um 2,5 t höhere Achslast bei höherem Gesamtgewicht. Hier sprang die Waggonfabrik Düwag in Krefeld in die Bresche. Die DB bestellte fünf Prototypwagen der neuen Bauart Hbbillns 305. Nach ausgiebigen Tests der Wagen bestellte die DB 1985 insgesamt 1.900 Serienwagen. Auch ausländische Staatsbahnen bestellten den Wagen, wie z.B. die SNCF, NS, ÖBB, SBB und PKP. Für die Krefelder Firma Düwag war das ein wahrer Verkaufsschlager. In Vorbereitung der Fusion mit der DB beschloss die DR auch den Wagen zu kaufen. Nach der Wende 1989 bekam die DR 1.600 Einheiten des Wagens mit dem Gattungsschlüssel 2458 geliefert. Diese Schiebewandwagen sind die am weitesten verbreitete Waggonfamilie in Europa.
Anfang der 50er Jahre gelang der jungen DB der große Wurf: Mit der Einführung des blauen F-Netzes wurden schnelle und bequeme Züge für Geschäftsreisende angeboten, die die Oberzentren der BRD verbunden. Durch Deutschlands Teilung hatten sich die Verkehrsströme geändert. Die Vier-Zonenstadt Berlin war nicht mehr der Verkehrsmittelpunkt Deutschlands, sondern der Nord-Süd-Verkehr gewann an Bedeutung. Diese F-Züge fuhren meistens in Tagesrandlage und so konnten Geschäftsreisende ihre Termine an einem Tag wahrnehmen.
Von Anfang an waren die Reisezugwagen werbewirksam in Blau gestrichen. Anfangs nahm man Schürzenschnellzugwagen der Bauart 39, die Mitte der 50er Jahre durch die neuen 26,4 m langen A(B)4ümg-53 ersetzt wurden. Nur wenige Jahre später kamen die modernisierten Wagen der Bauart A4ümg-61 zum Einsatz. Alle drei blauen Schnellzugwagen gibt es als Modell.
Weiterlesen … Der neue Blaue A4üm-61 in Ep III von Fleischmann
Im letzten Drittel des vorletzten Jahrhunderts machte man sich Gedanken, wie den betuchteren Fahrgästen bessere Angebote zum Speisen gemacht werden können. Vorher gab es das Angebot, dass Courier-Züge auf größeren Stationen hielten und so die Fahrgäste die Möglichkeit hatten, das Bahnhofsrestaurant zu besuchen und ein Essen einzunehmen. Der Zug hatte dann halt einen Aufenthalt von 1 Std. Praktisch war das aber nicht. So kam der Belgier Schreinemakers auf die Idee, Lokal und Küche auf einen Wagen zu verstauen und dem p.p. Publikum während der Fahrt Mahlzeiten anzubieten. Das kam beim Publikum sehr gut an und es gründete sich die CIWL, die erst Speisewagen und kurz danach Schlafwagen in den beiden oberen Wagenklassen anbot. Mit diesen Wagen konnte man durch ganz Europa fahren, die Züge hatten wohlklingende Namen, wie „Orient-Express“ oder „Nord-Express“. Das ließ aber deutsche Bahnhofswirte nicht ruhen und stellten eigene Fahrzeuge (Schlaf- und Speisewagen) in Dienst, zumal die Länderbahn Staatsbahnen an diesem Service kein Interesse zeigten.
Im Sommer 2025 lieferte Minitrix ein Zugset mit vier Wagen, das einen „GmP“ darstellen soll. Dieser Zugset besteht aus 2 bayrischen Personenwagen und zwei gedeckten Güterwagen, davon ist einer ein Bierwagen.