Diesellok V 160 DB Ep.III

Art.-Nr.Brawa_61206
Hersteller, Nr.Brawa 61206
KategorieRollmaterial
BahngesellschaftDB
Maßstab1:160
EAN4012278612065
ZustandNeuware
ab 142.41 EUR
Inkl. 19.00% MwSt.,
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Produkteigenschaften Brawa 61206

Länge über Puffer (mm)100mm
Mindestradius (mm)192mm
Schwungmasseja
Elektrisches SystemSpur N 2-Leiter Gleichstrom
SchnittstelleElektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge Next18
KupplungStandart Kupplung NEM 356
Spitzenlicht3-Spitzenlicht fahrtrichtungsabhängig / 2-Schlussleuchten, fahrtrichtungsabhängig Lichtwechsel weiß-rot
Motor5-pol.Motor
Haftreifen2
Angetriebene Achsen4
Modellfeatures:
- Neu mit Schnittstelle Next18
- Zugschlusssignal
- Führerstandsbeleuchtung
- Vorbildgerechte Geschwindigkeit
- 5-poliger Motor
- Alle Achsen angetrieben
- Normschacht nach NEM 355
- Feinste Bedruckung und Lackierung
- Spitzenlicht in Fahrtrichtung wechselnd
- Verbesserte Zugkraft

Zum Vorbild:

Gebaut von Krupp 4830
Geliefert 23.05.1966
Erst- Bw Hagen- Eckesey
Letztes Bw: Mainz- Bischofsheim
z-gestellt 02.04.2004
Ausgemustert: 10.06.2008
Abgabe an DB Museum Koblenz- Lützel
Letzte Betriebsnummer 216 067-9
1975: Lackierung ozeanbau/ elfenbein
1988: Lackierung orientrot mit weißen Lätzchen

Bis Mitte der 50er-Jahre erlaubte es die Motorentechnik nicht eine Streckendiesellok mit nur einer Maschinenanlage und ausreichend Leistung zu bauen. Folgerichtig entstanden die Baureihen V200 und V200.1 mit zwei Antriebsanlagen um ihr Leistungsprogramm zu erfüllen. Die Hersteller arbeiteten jedoch mit Hochdruck an stärkeren Motoren und bereits Ende des Jahrzehnts war eine Leistung von 1400kW aus einer Maschinenanlage keine Illusion mehr. Bereits 1956 begann Krupp daher mit der Entwicklung einer mittelschweren Streckendiesellok mit einem Motor, einer Dampfheizung und einer Vmax von 120 km/h. 1960 wurden von Krupp und Henschel insgesamt zehn Vorserienmaschinen geliefert, von denen neun wegen ihres Äußeren in Anlehnung an Gina Lollobrigida den Spitznamen "Lollo" erhielten. Die zehnte Lok hatte bereits eine nüchterne wesentlich kantigere Form, die deutlich günstiger zu produzieren war und daher für die Serie übernommen wurde. Die Maschinen bewährten sich im Güterzugdienst und Reiseverkehr und wurden nach der ausgiebigen Erprobung von 1964 - 1968 in Serie gebaut. Insgesamt lieferten Krupp, Henschel, KHD, Krauss-Maffei und MaK 214 Serienloks. Ihr Einsatz erfolgte im gesamten Bundesgebiet, mit der Lieferung der BR 218 und dem zunehmenden Einsatz der elektrischen Zugheizung, immer mehr im Güterverkehr. Nachdem die Musterloks bis 1984 ausgeschieden waren, begann ab 1993 die Abstellung der Serienloks. Im Reiseverkehr kamen immer mehr Triebwagen zum Einsatz, der zu einer weiteren Verdrängung von Dieselloks führte. Der Güterverkehr ging zurück und von der DR kam die BR 232, bei der eine Lok vielfach eine Doppeltraktion ersetzte. Bis 2004 waren alle 216 ausgemustert, zahlreiche Loks gingen jedoch an private EVU im In- und Ausland, von denen inzwischen sogar einige zurückkehrten und im angenäherten Originalzustand im Einsatz sind. Das DB Museum erhält unter anderen die 216 003 in Lübeck und 216 067 in Koblenz.

technische Daten der Vorbildlokomotive:
- 1. Baujahr: 1964
- Gesamtlänge: 16 m
- Geschw.: 120 km/h
- Dienstmasse: 75,5 t
- PS: 1900
- kW: 1398
Dieses maßstäblich verkleinerte Modell ist kein Spielzeug und nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.
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