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DCC Digital Dampflok BR 89.8 DB Ep. III

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Minitrix 16898

DCC Digital Dampflok BR 89.8 DB Ep. III

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Technische Daten
Art.-Nr.Minitrix_16898
Maßstab1:160
EAN4028106168987
KategorienRollmaterial, Dampfloks
EpocheIII
BahngesellschaftDB
Elektrisches SystemSpur N 2-Leiter Gleichstrom
Decoder-TypDCC ohne Sound
SpitzenlichtSpitzenlicht mit der Fahrtrichtung wechselnd
Quartal Erstauslieferung2/2024
Länge über Puffer (mm)60mm
Mindestradius (mm)192mm
Angetriebene Achsen3
Beschreibung
Vorbild: Tenderlokomotive 89 826 (ehemals Gattung R 3/3 der K.Bay.Sts.B.) der Deutschen Bundesbahn (DB). Achsfolge C n2t, Baujahr ab 1898. Betriebszustand ab 1959 (BD Nürnberg / Bw Ansbach).

Highlights: Gehäuse aus Zinkdruckguss

Modell: Eingebauter Digital-Decoder zum Betrieb mit mfx und DCC. 3 Achsen angetrieben, warmweißes LED-Spitzensignal mit der Fahrtrichtung wechselnd, digital schaltbar, analog in Betrieb. Gehäuse und Träger aus Zinkdruckguss.Länge über Puffer 60 mm.

Ergänzende Vorbildinformationen:
Gebaut 1922 bei Krauss & Comp., München, Fab.-Nr. 7876
Abnahme 30.01.1922 als 4726 Bay. Sts Bahn
Erst-Bw: unbekannt
31.08.1924: Neue Nummer 89 826
1945 verblieb die Lok bei DRB (West), US-Zone
31.12.1950: Bw Würzburg
31.12.1958: Bw Würzburg
07.03.1963:ausgemustert (vermutlich Bw Würzburg)
Herstellerinformation

Handelsname/Marke:
Minitrix

Hersteller:
Gebr. Märklin & Cie. GmbH, Stuttgarter Straße 55-57, 73033 Göppingen, Deutschland, service@minitrix.de, www.minitrix.de

Gefahrenhinweise

ACHTUNG! Verschluckungsgefahr. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren. Enthält verschluckbare Kleinteile. Dieses Modell hat funktionsbedingt scharfe Kanten und Spitzen. Das Modell von Kindern unter 14 Jahren fernhalten. Modell nie unbeaufsichtigt betreiben. Verpackung und Anleitung für späteren Gebrauch aufbewahren.

mehr Infos
König Dampf und das deutsche Wirtschaftswunder
Nach Gründung der Bundesrepublik erlebte die junge Bundesbahn während des Wirtschaftswunders in den 1950er- und 1960er Jahren eine eindrucksvolle Blütezeit. Zwar begann damals schon die Entwicklung von modernen Diesel- und Elektroloks, auf das Dampfross konnte aber noch lange Jahre nicht verzichtet werden. Ende 1958 gab es immerhin noch rund 9000 Dampfloks, die über 60 % aller Triebfahrzeugkilometer leisteten. Und nicht nur der Personenverkehr florierte, auch der Gütertransport auf der Schiene erlebte einen ungeahnten Boom. Nahezu jede Stadt besaß eine Güterabfertigung, es gab überall Anschlussgleise für Güterkunden und auch kleine, oft entlegene Bahnstationen waren als Gütertarifpunkte erreichbar, Streckenstilllegungen standen kaum zur Diskussion. Die pflegeintensiven Dampfrösser wurden damals in den zahlreich vorhandenen Bahnbetriebswerken meist in drei Schichten unterhalten. So auch im bayerischen Bw Ansbach, wo sich im Jahre 1961 noch 370 Mitarbeiter um 19 Dampfloks und 19 Brennkrafttriebfahrzeuge kümmerten. Selbst Veteranen aus bayerischen Länderbahnzeiten wie die Baureihe 89.8 (bayerische R 3/3) versahen Rangierdienst im Bahnhof und liefen auf den Nebenbahnen nach Bechhofen und Windsbach. Die kräftigen, aber langsamen16 R 3/3 gingen selten auf die Strecke, sondern bedienten eher Anschlüsse im Stadtgebiet. Ab und an mussten sie aber die flinken Pt 2/3 ersetzen und dann begann der Dienst oft schon um 3.27 Uhr mit dem Nahgüterzug 8967 nach Bechhofen mit einer Fahrzeit von zwei Stunden für rund 32 Kilometer. Eine solche Fuhre bestand damals meist aus bunt zusammengewürfelten Güterwagen verschiedener Bauarten. Zurück ging es dann mit einem Personenzug aus alten Zweiachsern und den Rest des Tages beschäftigte sich die betagte Bayerin mit Rangier- und Übergabefahrten. Solche Loks und Züge waren bis Anfang der 1960er Jahre noch dampfender Alltag in der ganzen Bundesrepublik und ein kleines, aber feines Detail in der legendären Wirtschaftswunderzeit. Das neue MINITRIX-Set ist somit ein Schmuckstück auf jeder Epoche-III-Anlage.