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DCC + Sound Dampflok BR 044 mit Kohletender DB Ep.IV

Fleischmann 714471

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Art.-Nr.Fleischmann_714471
Maßstab1:160
EAN4005575190367
KategorienRollmaterial, Dampfloks
EpocheIV
BahngesellschaftDB
Sound ab Werkja
LED-Spitzenlichtja
InnenbeleuchtungFührerstandsbeleuchtung
InnenausbauFührerstandsbeleuchtung
Elektrisches systemSpur N, 2-Leiter Gleichstrom
Decoder-TypDCC mit Sound
KupplungSchacht NEM 355 ohne KK-Kinematik
SpitzenlichtLED Spitzenlicht
Erschienen1/2020
Länge über Puffer (mm)141mm
Mindestradius (mm)192mm
Dampflokomotive BR 044 mit Kohlentender der Deutschen Bundesbahn (DB), Epoche IV.

Neukonstruktion 2019!

- Mit Henning-Sound
- Führerhaus-Innenbeleuchtung digital schaltbar
- Triebwerksbeleuchtung mit 3 Lampen je Seite digital schaltbar

Tiefer sitzende DB-Witte-Windleitbleche. DB-Reflex-Lampen. Umlaufblech ohne Schürze. Pumpenanlage hinten. DB-Führerhaus. Mittlere Treibachsen mit kleineren Spurkränzen.

Freier Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk. Lok-Tender-Kurzkupplung. Fahrwerk mit Zugsicherungssystem INDUSI Magnet. Kohlentender mit zusätzlichem Aufsatz für Kohlenvorrat.
Technische Highlights:

Stromaufnahme bei Lok und Tender. Antrieb im Tender mit 4 Haftreifen, eine Antriebsachse pendelnd gelagert. Zwei gefedert gelagerte Tenderachsen. Kurzkupplung an der Lok vorne.

Ergänzende Vorbildinformationen:
Lt. Werkfoto hat die Lok die Nummer 044 256-6
Gebaut wurde die Lok 1940 bei Schichau, Elbing (heute PL), Fab.-Nr. 3382
Abnahme 07.02.1940 als 44 256
Erst-Bw: Ottbergen, RBD Kassel
1968: Bw Ottbergen, Neue Nummer 044 256-6
Ausgemustert: 30.12.1976 beim Bw Gelsenkirchen- Bismarck, BD Essen
Modell stellt Zustand der Lok Anfang der 70er Jahre dar.
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Vorbild:

Zum Einheitslokprogramm der Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) gehörte auch die Entwicklung einer leistungsstarken Güterzuglokomotive. Man erwartete von der als BR 44 bezeichneten Lokomotive mit Drillingstriebwerk die Beförderung von Güterzügen bis 1.200 t im Mittelgebirge und bis 600 t über Steilrampen. 1926 wurden die ersten 10 Exemplare der 22.620 mm langen Maschinen mit der Achsfolge 1’E h3 ausgeliefert. Sie erreichten vorwärts eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, bei Rückwärtsfahrt mit Tender voraus immerhin noch 50 km/h. Während des II. Weltkrieges erfolgte ab 1942 eine kriegsbedingte Vereinfachung der Konstruktion und die Auslieferung der so gebauten Exemplare als BR 44ÜK (Übergangskriegslokomotive).

Nach Kriegsende sind die für die Reichsbahn gelieferten Lokomotiven bei folgenden Bahnverwaltungen verblieben:

- 1.242 Stück: Deutsche Bundesbahn (DB)
- 335 Stück: Deutsche Reichsbahn (DR)
- 67 Stück: Polskie Koleje Panstwowe (PKP)
- 3 Stück: Ceskoslovenské státní dráhy (CSD)
- 16 Stück: Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)
- 14 Stück: französische SNCF (als BR 150 X bezeichnet)
- 1 Stück: belgische SNCB

Bei der DB sowie der DR wurden zahlreiche Maschinen auf Ölfeuerung, in Ostdeutschland sogar auf Kohlenstaubfeuerung umgestellt. Bis zur Ablösung durch moderne Diesel- und Elektrolokomotiven bildten die Maschinen der Baureihe 44 das Rückgrat des schweren Güterzugdienstes in ganz Deutschland. Wegen ihrer gewaltigen Zugkraft wurden die Maschinen auch „Jumbo“ genannt. Die letzten „Dickhäuter“ wurden bei der DB 1977, bei der DR 1986 ausgemustert. Nach dem offiziellen Ausscheiden bei den Staatsbahnen sind einige Exemplare der BR 44 – z. T. betriebsfähig – bei Museumsbahnen erhalten geblieben.

Dieses maßstäblich verkleinerte Modell ist kein Spielzeug und nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahren.