Testberichte

01/2019 von

Auf einem Bahnhofsvorplatz der Epoche IV und der frühen Epoche V darf eigentlich ein Taxi der Mercedes Baureihe W123 nicht fehlen – da es diesen bei den bekannten Modellautoherstellern in Spur N nicht gab, ist hier mit Rail’n’Scale eine Nischenanbieter in die Bresche gesprungen, der sich auf 3-Druck-Modelle spezialisiert hat. Schwerpunkt liegt dabei im Straßenumfeld, sei es Ausstattung oder aber diverse Fahrzeuge.

12/2018 von

Es lag ja förmlich in der Luft, dass Brawa mit der Serie von G 10 ohne Bremserhaus da nicht stehen bleiben wird. Auf der Messe 2018 wurde die Variante mit Bremserhaus angekündigt, wobei zum Start gleich zwei Bremserhaus-Bauarten angekündigt wurden. Dazu wurde die Variante als Wärmeschutzwagen offeriert. Bei der Erstankündigung gab es 20 verschiedene Güterwagen mit Bremserhaus, die noch im gleichen Jahr zur Auslieferung kamen. 16 Wagen waren Bierwagen, die eine andere Türe als die Regelgüterwagen aufweisen.

12/2018 von

Seit Anfang der 60er Jahre wurden immer mehr Spezialgüterwagen bei der DB in Dienst gestellt, die nur für wenige Zwecke geeignet waren. Hierzu zählen auch Tragwagen für Container und Wechselpritschen, die es vorher nie gegeben hat. Je nach Einsatzzweck hatten die Wagen unterschiedliche Längen. Minitrix hat sich in einer weiteren Auflage den Containerwagen Sgs 693 ausgesucht.

12/2018 von

Nach dem großen Verkaufserfolg des Glacier Express von KATO, hatte man sich entschlossen, dieses Zug nicht mehr alleine durch die Modelllandschaft Graubündens fahren zu lassen. Zur Spielwarenmesse 2014 wurde das Modell des ALLEGRAs angekündigt. Auf der Spielwarenmesse 2015 konnte man bereits die ersten Muster des Triebkopfes bewundern. Die Umsetzung des Modells war zur letzten Spielwarenmesse schon weit vorangetrieben. Im Sommer 2015 wurde das 3-teilige Set ausgeliefert.

Mittlerweile ist der „ALLEGRA“ auf den meterspurigen Strecken nicht mehr wegzudenken. Insgesamt gibt es 15 Exemplare dieses Triebzuges. 

12/2018 von

Das Set beinhaltet einen Eilzug der Epoche V  mit der Baureihe 110.3 Bügelfalte (Digital) und 3 passenden  Reisezug-Wagen unterschiedlicher Bauart. Lok und ihr Fahrverhalten konnten mangels Testmöglichkeiten hier nicht betrachtet werden.

12/2018 von

Die Reichsbahn machte es im Kriege vor: Aus dem laufenden Programm zum Bau gedeckter Güterwagen wurde ein Güterzugpackwagen abgeleitet. Neben dem eingesparten Konstruktionsaufwand war dieses Mal auch ein Ziel, die Wagen leicht wieder als normale gedeckte Güterwagen herzurichten, wenn sie als Pwghs nicht mehr benötigt werden- das hat man dann auch bei 2/3 der Pwghs tatsächlich auch so gemacht. Einen ähnlichen Weg beschritt auch Modellbahn Union (MU), zusammen mit dem Gms 54 wurde auch der hier zu besprechende Pwghs 54 entwickelt. Fahrwerk, Dach und mit kleinen Änderungen auch den Wagenkasten konnte übernommen werden.

11/2018 von

Bereits zum fünften Male in diesem Jahr hat uns Modellbahn Union (MU) mit einer Güterwagen- Neuheit überrascht. Dieses Mal mit dem gedeckten Güterwagen Gms 54 / Gls 205, ein grade nicht seltener Güterwagen. Es ist nach Omm 34 und 37der dritte Regelgüterwagen von MU, der beim Vorbild in mehr als 10.000 Exemplaren lief und in N nicht mehr lieferbar ist, bzw. den es noch nie gab.

11/2018 von

Nach einer längeren Durststrecke hat uns N- Bahnern der Hersteller BRAWA 2011 wieder mit einem Regelgüterwagen beglückt, der zu vielen tausend Exemplaren beim Vorbild gebaut worden ist, es handelt sich um das Kriegskind Gms Bremen. Zugleich ist der Bremen BRAWAS erster Güterwagen, den auch noch die DB und DR häufig im Bestand hatten.

11/2018 von

Für den mittelschweren Schnellzugdienst bestellte im Jahre 1927 die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft 38 Elektrolokomotiven der Baureihe E 17 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Die Fahrzeuge wurden 1928 und 1929 ausgeliefert. Stationiert waren die Loks bei den Reichsbahndirektionen Halle, Breslau, München und Regensburg. 1934 setzte die DRG die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 110 auf 120 km/h herauf.

11/2018 von

Bereits vor dem ersten Weltkrieg befasste sich die Königlich Bayerische Staatsbahn mit der Möglichkeit des elektrischen Betriebes auf ihren Strecken. Diese Pläne wurden 1924 mit der Inbetriebnahme des Walchenseekraftwerkes konkreter. Die Bayerische Staatsbahn war inzwischen in die Deutsche Reichsbahn übergegangen.

10/2018 von

Das Set beinhaltet einen D-Zug mit der Baureihe 221 (Digital) und 4 Popwagen, nebst Schienen, z21- Steuerzentrale, Multimaus und Trafo. Damit kann sofort „Eisenbahn gespielt“ werden. Lok und Fahrverhalten konnten mangels Testerfahrungen nicht betrachtet werden.

10/2018 von

Zur Spielwarenmesse 2014 wurde von Liliput ein N-Modell dieser Baureihe angekündigt. Eine gute Vorbildwahl, da bisher noch kein anderer Hersteller diese Baureihe in N angeboten hatte. Beim Händler sollte sie ab Sommer 2015 erhältlich sein, aber erst im November war es dann soweit. Die Fahreigenschaften waren jedoch – vorsichtig ausgedrückt – suboptimal. Daraufhin wurden die Loks von Liliput zur Nachbesserung nach China zurück geschickt, als neuer Liefertermin war Oktober 2016 geplant. Daraus wurde dann letztendlich September 2018 und jetzt steht die kleine Dampflok endlich für einen ersten Test bereit.

10/2018 von

Ende der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts begann die deutsche Lokindustrie auf eigene Rechnung drei elektrische Mehrzwecklokomotiven für Personen- und Güterzüge zu entwickeln. Eine davon wurde von der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DRG) zur Erprobung abgenommen – die E 44 001. Nachdem die Probefahrten dieser ersten vierachsigen, laufachslosen Drehgestell-E-Lok in Deutschland erfolgreich verliefen, wurde sie von der DRG übernommen, und die Lokfabriken erhielten den Auftrag, zunächst 20 dieser Loks mit kleinen Änderungen in Serie herzustellen. Sie wurden 1933 in Betrieb genommen. Ende 1939 waren dann schon 100 E 44 im Einsatz, bis Kriegsende waren 174 im Bestand. Von diesen waren allerdings nur noch 122 betriebsfähig.

10/2018 von

Während durchaus die eine oder andere Einkaufsmöglichkeit für die Preiserlein bei den bekannten Herstellern zu finden ist, wird es mit dem Transport der Ware schon etwas komplizierter. Wer sich nicht mit bedruckten Papierattrappen als Einkaufswagen (Faller Aldi) zufrieden geben möchte hat jetzt mit den Einkaufswagen von Modellbahn Union eine sehr gute Alternative.

Modellbahnunion bietet nun mit den 3 Sets MU_N-A00304/5/6 nun eine zusätzliche Alternative im 3D-Druck. MU_N-A00304 enthält dazu einen typischen Unterstand für die Karren, wie man ihn oft auf den angrenzenden Parkplätzen findet.

09/2018 von

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg sollte die britische Automobilindustrie billig zu produzierende Serienautos entwickeln und in die ganze Welt exportieren. Die Regierung benötigte dringend Devisen. ROVER war bis zu diesem Zeitpunkt vor allem für Luxusautos bekannt, doch konnte sich das niemand nach dem Krieg mehr leisten. Der technische Direktor benutze privat einen Willy Jeep und war von der Nützlichkeit des Wagens überzeugt. Er hatte die Idee, bei ROVER einen Geländewagen für die Landwirtschaft zu bauen und damit das Unternehmen aus der Krise zu führen. Der Rover sollte also für die Landwirtschaft sein, damit war der Name schon geboren: Land Rover. Der Prototyp wurde innerhalb von nur wenigen Wochen auf einem Jeep Chassis aufgebaut und der Vorstand gab die Freigabe für eine Kleinserie.

09/2018 von

Mit dem Typ H baute Citroen einen Kleintransporter, der über einen Zeitraum von 33 Jahren hergestellt wurde. Von Juni 1948 bis Dezember 1981 wurde das Modell in Frankreich, Belgien und den Niederlanden gebaut. Abhängig von der zulässigen Zuladung, wurden verschiedenen Typenbezeichnungen verwendet. Es gab die Bezeichnungen H, HY, HX, HW, HZ und 1600. So steht nur der Buchstabe H für 1200 kg Zuladung, HZ für nur 850 Kg und HY für Anfangs 1500 kg, und später dann für 1600 kg Nutzlast. In Frankreich war der Kleintransporter weit verbreitet und wurde in vielen Varianten gebaut. Fast 500.000 Exemplare dieses Kleintransporters wurden in 33 Jahren fertig gestellt.

09/2018 von

Das dreifache Kohle - Ommchen

Keine echte Neuheit, aber eine sinnvolle Wiederauflage stellt die jüngste Neuheit von Fleischmann dar: Es ist der Omm 52, eine der ersten Neuentwicklungen der DB nach dem letzten Krieg. Mit 14919 gebauten Wagen war er einer der DB- Standardbauarten. Es war der erste offene Güterwagen der DB ohne Seitenrungen und fast ganz aus Metall gebaut. Die Seitenwände waren nach außen durchgedrückt. Die DB konnte sich 1952 noch nicht dazu durchringen, den UIC- Typ 2 bauen zu lassen, sondern ging eigene Wege.

07/2018 von

Nach dem Erfolg mit dem Omm 37 (Duisburg) setzte Modellbahn Union (MU) noch einen drauf: Sie machten es umgekehrt wie beim Vorbild und stellten seinen Vorgänger, den Ommu Klagenfurt, jetzt als Neuheit vor. Er gehört zu der Gruppe der Kriegsgüterwagen, die damals unter Ersparnis aller denkbaren Bauteile in kurzer Zeit in großer Anzahl hergestellt werden konnten. Überdies war die Konstruktion vereinfacht worden, sodass auch Werke, die nicht auf Güterwagen spezialisiert waren, auch herstellen bzw. Zurüstteile liefern konnten. Der Omm 34 gehört zu der Gruppe der Regelgüterwagen, die beim Vorbild in großer Anzahl liefen. Mit der Neuheit schließt MU wieder eine Lücke bei den N-Güterwagen-Welt, hatte doch sein Vorgänger, der von 1972 bis 1986 in der DDR zuletzt vom VEB PREFO Dresden, produziert worden war, einige Konstruktionsfehler.

07/2018 von

Der Gbs 245/ Gos 245 ist ein gedeckter Güterwagen der Regelbauart. Er ist einer der meistgebauten gedeckten Güterwagen Deutschlands gewesen. Er diente zur Beförderung von Gütern aller Art, die nicht den Witterungseinflüssen ausgesetzt werden durften. Somit kann man ihn getrost als so genannten „Brot- und Butter-Wagen" bezeichnen, der in nahezu allen Güterzügen der Epochen III bis V zum Einsatz kam. Insgesamt wurden 12.650 Wagen ab 1953 als Glme(h)s 50 in Dienst gestellt und war damit der häufigste gedeckte Güterwagen der DB um 1960. Bis etwa 2000 waren die Wagen im Einsatz.

07/2018 von

Ausgerechnet Bananen - Ein Schlager von 1922 kennzeichnete den Wunsch der Deutschen nach Bananen schon nach dem I. Weltkrieg. Es sollten aber noch über 30 Jahre vergehen, bis Bananen zu einer erschwinglichen Lieblingsfrucht der Deutschen wurden. Tausende Tonnen der gelben Frucht wurden auf dem Seeweg nach Deutschland exportiert und mussten schnell an den Kunden gebracht werden, dummerweise hat eine reife Banane keine sehr lange Lagerdauer. So kamen die Bananen grün in den Überseehäfen an der Nordsee an und mussten schnell gekühlt zum Endverbraucher weiter gefahren werden. Hier bot sich der Bahn ein Geschäftsfeld an, zu dem noch passende Wagen gebraucht wurden. Der laufende Bau der neuen Glmehs 50 bot die Lösung: Man brauchte den Wagen nur innen zu isolieren, Heizungsaggregate einbauen und fertig war der umgebaute Wagen. Als Tn(om)s 59 hat die DB insgesamt 650 Wagen in Dienst gestellt, einige wenige hatten einen Bremserstand. Kühlwagen älterer Bauart eigneten sich weniger gut zum Bananentransport. Im Unterschied zu den gewöhnlichen Kühlwagen waren die Wagen braun gestrichen, hatten aber eine Diagonalbeschriftung „Bananen“ auf der Tür und den Vermerk „Kühlwagen“. Genau diese enge Verwandtschaft der beiden Güterwagen hat sich Brawa für seinen Bananenwagen zu Nutze gemacht.

06/2018 von

Der Vlmm(h)s 63 ist ein gedeckter Güterwagen der Sonderbauart und gehört zu den Regelgüterwagen. Er diente vorwiegend zum Transport von Kleinvieh oder auch Gemüse u.a.m. Er entstand aus Umbau älterer Verschlagwagen und war einer der wenigen Güterwagen der DB, zu dem es keinen Neubauwagen-Pendant gab. Liliput konnte mit dem Verschlagwagen eine Lücke schließen, die es nach Aufgabe des N-Programms durch Roco gab. Roco hatte den Wagen von 1978 bis 2006 im Programm. Im Laufe der Zeit brachte Roco den Wagen mit fünf verschiedenen Wagennummern in Epoche III und einmal in Epoche IV heraus. Liliput bringt den Wagen mit und ohne Bremserbühne heraus.

04/2018 von

In den 30er Jahren erlebte die Motorisierung in Deutschland einen enormen Aufschwung. Hinzu kam, dass die neuen Machthaber im Reich die Wiederaufrüstung der Wehrmacht in Angriff nahmen und für Flugzeuge, Schiffe und Heeresfahrzeuge riesige Mengen von Treibstoff brauchten, die in vielen Raffinerien im Reich produziert wurden, die Lager für den Treibstoff waren aber weiter weg. Es mussten ferner die Tankstellen für die Autos versorgt werden, diese schossen damals wie Pilze aus der Erde. Diese Treibstoffversorgung war damals nur mit der Eisenbahn zu bewältigen gewesen. Hierfür brauchte man viele Kesselwagen. Ende der 30er Jahre kam die Kriegsvorbereitung hinzu, auch hier waren Kesselwagen für die Treibstoffversorgung von Nöten.

02/2018 von

Wer kennt nicht die Namen der großen Luxuszüge: Royal Scotsman, Pride of Africa oder Eastern & Oriental Express. Große Namen, die bei Eisenbahnfans sofort das Fernweh auslösen und einen träumen. Jetzt kommt ein weiterer Name dazu: Train Suite Shiki-Shima in Japan.

02/2018 von

Welcher N-Bahner kennt das nicht? An der Platine in der Lok ist ein Kabel abgegangen, unter der Anlage muss ein zusätzliches Kabel an der Lötleiste angebracht werden, ein Gleis braucht eine zusätzliche Stromeinspeisung. Der Feinlötkolben hat eine lange Aufheizzeit, die Lötpistolenspitze ist zu klobig, und bei beiden nervt, besonders unter der Anlage, das Netzkabel ( Wo ist eigentlich das verdammte Verlängerungskabel?). Auf der Anlage nervt es nicht nur, es wird Signalen und Oberleitungsmasten gefährlich. Abhilfe schafft hier das Batterielötkolben-Set 4,5V / 8W von Schönwitz, bestehend aus dem eigentlichen Lötkolben, einer Schutzkappe für die Lötspitze und einem Röhrchen mit Lötzinn.

02/2018 von

Schon im Arnold-Katalog von 1966 sind einige N-Lokmodelle mit Beleuchtung, teilweise sogar mit automatischem Lichtwechsel, aufgeführt. Verbaut waren in diesen Loks Kleinstglühlämpchen mit Stecksockel (bei der damaligen V 200, der BR 66 und der BR 23 mit Schraubsockel), die je nach Treibfahrzeug mehr oder weniger leicht ausgetauscht werden konnten, wenn sie ihren Geist aufgegeben hatten – was aber gar nicht besonders häufig vorkam.