Testberichte

09/2020 von

Schon immer überlegte die Post, wie sie ihren Brief- und Paketverkehr rationalisieren kann. In den 80er Jahren kam das Paletten und Containersystem in Mode, wo das Postgut auf Flachwagen geladen wurde. Das bewährte sich aber nicht, da die Container gelegentlich undicht waren und das Postgut nass werden konnte. Diesen Irrweg der Bundespost ahmte die Deutsche Post in der DDR nach. Beide kamen zum Schluss, dass es besser wäre, die Postfracht in gedeckten Güterwagen zu verfrachten. Dabei gingen die beiden Postverwaltungen unterschiedliche Wege. Aus Geldmangel kam die DP (Deutsche Post der DDR) auf die Idee, die nicht mehr gebrauchten Flachwagen der DR zurück zu geben und im Gegenzug dafür neuere gedeckte Güterwagen (Gbs (1500)), die noch für Postzwecke um zu bauen waren, zu erwerben, also quasi ein Ringtausch.

07/2020 von

Im Sommer 2020 erschien ein 4-teiliges Wagenset von Minitrix (#15132), dass dem F-Zug „Merkur“ nachgebildet ist. Unterstützt wurde diese Neuheit von der MHI. In diesem Beitrag wird das Wagenset mal näher unter die Lupe genommen. Es ist das zweite Mal, dass es eine Zugpackung namens „Merkur“ in N gibt.

07/2020 von

Mitte der 30er Jahre war wieder nach der Weltwirtschaftskrise ein Aufschwung im Reich spürbar. Die Arbeitslosigkeit sank und die Leute hatten wieder Geld und konnten reisen. Da wollte die Reichsbahn der gestiegenen Nachfrage sich nicht länger verschließen und ließ von der Fa. Cedré in Kassel neue Wagen entwickeln. Zugleich war der Fortschritt in Schweißtechnik weiter gegangen, sodass erstmals komplett geschweißte Wagen gebaut werden konnten. Und last but not least: Es sollte den Reisenden in den neuen Wagen mehr Fahrkomfort angeboten werden.

06/2020 von

Zur Messe 2019 kündigte Fleischmann vier Schwerlast-Flachwagen (drei davon als Set) an und zwar als DB und Privatwagen- Modell. Alle diese Wagen stammen aus dem Roco-Erbe. Die 6-achsigen Schwerlastwagen wurden beim Vorbild ab Mitte der 60er Jahre gebaut und dienten unter anderem zum Transport von Panzern und anderen schweren Lasten. Nach gut einem Jahr sind die Wagen im Mai 2020 in den Handel gekommen.

06/2020 von

Auf der Messe 2020 Kündigte Fleischmann drei Schwerlast-Flachwagen an und zwar als DRB, DB und ÖBB- Modell. Zweifellos stammen die Wagen aus dem Roco-Erbe. Die 4-achsigen Schwerlastwagen wurden im II. Weltkrieg gebaut und dienten u.a. zum Transport von Panzern. Damit war Fleischmann ein flotter Lieferant: Im Januar angekündigt und im April 2020 ausgeliefert.

06/2020 von

Als Herbst-Neuheit 2019 präsentierte Fleischmann erstmals in N einen Postzug in Epoche III, der im März 2020 auch ausgeliefert wurde. Der Zug besteht aus 3 Wagen, nämlich einen Post4e-35 a/21,6,  Post4ü-39 a/21,6 und PwPost4ü -28, also genauer genommen aus 2 ½ Postwagen. Alle drei Wagen sind Vorkriegswagen.

05/2020 von

Wo sind Liliputs Neuheiten 2020 im Zug versteckt? * Auflösung letzte Seite

Der Glmmhes 57/ Gbs 253/ Gos 253 ist ein gedeckter Güterwagen der Regelbauart. Er ist die Nachfolgebauart des Glms 50/ Gos 245, die nach Abschluss der letzten Serien des Glmehs 1960 nahtlos in die 57er- Bauart übergingen. Der Glmmhes 57 ist sozusagen eine verbesserte und verstärkte Bauart des Vorgängers. Er hat die gleichen Hauptabmessungen wie sein Vorgänger und den Wagen gab es nur mit Plattenwänden mit und ohne Bremserbühne. Er diente zur Beförderung von Gütern aller Art, die nicht den Witterungseinflüssen ausgesetzt werden durften. Ein wichtiger Unterschied zur 50er- Bauart war, dass die Wagen für bis zu 120 km/h zugelassen waren; die Vorgänger nur für 100 km/h. Alle ab 1961 gebauten Wagen wurden als Hbrs-57 in Dienst gestellt. Aufgrund ihrer höheren Geschwindigkeit wurden viele Wagen gerne als Expressgut-Wagen eingesetzt. Insgesamt wurden 1.315 Wagen in Dienst gestellt.

04/2020 von

Das Set beinhaltet ein Set mit 5 Schnellzugwagen, die alle popfarben sind und den Nachtschnellzug D 730 von Norddeich Mole - München über Köln darstellen soll.

Im Beitrag wird das Set näher beleuchtet und mit den Vorgängerwagen von Minitrix und Popwagen anderer Hersteller verglichen. Verpackt sind die Wagen in zwei Schachteln, eine für 3 Wagen, die zweite für 2 Wagen.

04/2020 von

Jüngst im November 2019 erschienen die im Frühjahr auf der Messe 2019 angekündigten Sets der offenen Güterwagen, alle mit Kohle beladen. Das vorliegende Set ist die Wiederauflage früher lieferbarer Wagen diesmal im Dekor der Epoche II. Es ist auch die einzige Wagenneuheit im diesem Jahr von Fleischmann für DRG- Fans.

04/2020 von

Lange, lange, nämlich über 40 Jahre mussten wir N-Bahner warten, bis endlich in N die typischen preußischen Abteilwagen erschienen. Einmal mehr ist es Fleischmann zu verdanken, dass diese Wagen in N 2010 erschienen. Offenbar gibt es noch immer Nachfrage nach diesen Modellen, sodass sich Fleischmann entschied, die Wagen von 2010 noch einmal (2019) unverändert heraus zu bringen.

04/2020 von

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung des Artikels zum gleichen Thema, nur ergänzt um die Fleischmann Neuheit DB Pwg pr14, der endlich nach 46 Jahren ohne die überflüssigen Schlusslichter erschienen ist.

03/2020 von

In einer Dampfspeicherlok findet keine Verbrennung statt. Deshalb kann sie in explosionsgefährdeten Betrieben eingesetzt werden. Bevor sie betriebsbereit ist, muss das Wasser in ihrem Kessel vom Dampf eines externen Kessels auf etwa 180 Grad erhitzt werden. Diese Prozedur dauert beim Typ C ca. 20 Minuten. Danach ist die Lok 6 bis 8 Stunden betriebsbereit, und kann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h rangieren.

03/2020 von

Begonnen hat die Geschichte des österreichischen 4010-Triebzuges im Jahr 1965. Damals beschafften die ÖBB drei Garnituren für ihren „Transalpin“. Ab 1966 kamen noch 12 weitere Züge dazu. Diese erhielten einen Halbspeisewagen, waren allerdings nur für den innerösterreichischen Verkehr vorgesehen. Bis 1978 wurden insgesamt 29 Einheiten in Dienst gestellt.

03/2020 von

Bei der Münchner Verkehrsausstellung im Jahre 1953 wurde die V 200 001 der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese vierachsige, dieselhydraulische Lokomotive war für den Einsatz vor Schnell-, Personen- und Güterzügen konzipiert. Mit ihren 2000 PS – daher V 200 – konnte die von Krauss-Maffei entwickelte Lok eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen.

03/2020 von

Im November 2019 lieferte Fleischmann  seine Winter-Neuheit 2019 aus. Es war ein Set  (#881907) mit zwei Rungenwagen der Bauart Rms 31, beladen mit je zwei Bretterstapel. Beim näheren Hinsehen entpuppte sich einer der Rungenwagen als Form-Neuheit und zwar der Wagen mit Bremserstand. Noch nie hatte Fleischmann den Wagen mit Rungen und Bremserstand im Programm. Gegeben hatte es jedoch den Wagentyp ohne Rungen (=Niederbordwagen) mit Bremserstand als Rmso 31.

02/2020 von

Vorbild

In den 30er und 40er Jahren beschaffte die DRG vierachsige Eilzugwagen in größeren Stückzahlen. Die Beschaffung wurde erforderlich, da nach 1928 viele der bis dann verkehrenden „Beschleunigten Personenzüge“ (BP) zu (später zugschlagpflichtigen) Eilzügen umgewandelt wurden. Bei den BP genügten Personenwagen (Abteil- und Durchgangswagen) der Länderbahnen (4-, 3- oder 2-achsig), aber mit der Einführung der Eilzüge wurde die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h für Eilzüge zulässig.

02/2020 von

Vorbild

Während des II. Weltkrieges wurde für die Rüstung die Stahlproduktion immer wichtiger. Schließlich brauchte man riesige Mengen an Stahl für die Panzer, Geschütze usw. Es galt Eisenerze zu den Hütten im Ruhrgebiet zu transportieren.

02/2020 von

Bild 1: Werksfoto Müllwagen

Vorbild

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Lage der Eisenbahnen in Westdeutschland verheerend: Gut ¼ aller Güterwagen waren zerstört oder nicht betriebsfähig. Hinzu kam, dass die Ausbesserungswerke ebenfalls zum Teil zerstört waren, dass an eine schnelle Reparatur der Wagen nicht zu denken war. Ferner war der Güterwagenbestand bunt zusammengewürfelt, aus vieler Herren Länder fand man Güterwagen vor, wobei zunächst unklar war, ob die Wagen an ihre Eigentümer zurückgegeben werden mussten.

01/2020 von

Nach dem Erfolg mit dem Omm 37 (Duisburg) setzte Modellbahn Union (MU) noch einen drauf: Sie machten es umgekehrt wie beim Vorbild und stellten seinen Vorgänger, den Ommu Klagenfurt, jetzt als Neuheit vor. Er gehört zu der Gruppe der Kriegsgüterwagen, die damals unter Ersparnis aller denkbaren Bauteile in kurzer Zeit in großer Anzahl hergestellt werden konnten. Überdies war die Konstruktion vereinfacht worden, sodass auch Werke, die nicht auf Güterwagen spezialisiert waren, auch ihn herstellen bzw. Zurüstteile liefern konnten. Der Omm 34 gehört zu der Gruppe der Regelgüterwagen, die beim Vorbild in großer Anzahl liefen. Mit der Neuheit schließt MU wieder eine Lücke bei den N- Güterwagen- Welt. Nun folgten die Ausländer, Güterwagen der DRB Gattung Klagenfurt, die nach Kriegsende im Ausland verblieben.

01/2019 von

Auf einem Bahnhofsvorplatz der Epoche IV und der frühen Epoche V darf eigentlich ein Taxi der Mercedes Baureihe W123 nicht fehlen – da es diesen bei den bekannten Modellautoherstellern in Spur N nicht gab, ist hier mit Rail’n’Scale eine Nischenanbieter in die Bresche gesprungen, der sich auf 3-Druck-Modelle spezialisiert hat. Schwerpunkt liegt dabei im Straßenumfeld, sei es Ausstattung oder aber diverse Fahrzeuge.

12/2018 von

Es lag ja förmlich in der Luft, dass Brawa mit der Serie von G 10 ohne Bremserhaus da nicht stehen bleiben wird. Auf der Messe 2018 wurde die Variante mit Bremserhaus angekündigt, wobei zum Start gleich zwei Bremserhaus-Bauarten angekündigt wurden. Dazu wurde die Variante als Wärmeschutzwagen offeriert. Bei der Erstankündigung gab es 20 verschiedene Güterwagen mit Bremserhaus, die noch im gleichen Jahr zur Auslieferung kamen. 16 Wagen waren Bierwagen, die eine andere Türe als die Regelgüterwagen aufweisen.

12/2018 von

Seit Anfang der 60er Jahre wurden immer mehr Spezialgüterwagen bei der DB in Dienst gestellt, die nur für wenige Zwecke geeignet waren. Hierzu zählen auch Tragwagen für Container und Wechselpritschen, die es vorher nie gegeben hat. Je nach Einsatzzweck hatten die Wagen unterschiedliche Längen. Minitrix hat sich in einer weiteren Auflage den Containerwagen Sgs 693 ausgesucht.

12/2018 von

Nach dem großen Verkaufserfolg des Glacier Express von KATO, hatte man sich entschlossen, dieses Zug nicht mehr alleine durch die Modelllandschaft Graubündens fahren zu lassen. Zur Spielwarenmesse 2014 wurde das Modell des ALLEGRAs angekündigt. Auf der Spielwarenmesse 2015 konnte man bereits die ersten Muster des Triebkopfes bewundern. Die Umsetzung des Modells war zur letzten Spielwarenmesse schon weit vorangetrieben. Im Sommer 2015 wurde das 3-teilige Set ausgeliefert.

Mittlerweile ist der „ALLEGRA“ auf den meterspurigen Strecken nicht mehr wegzudenken. Insgesamt gibt es 15 Exemplare dieses Triebzuges. 

12/2018 von

Das Set beinhaltet einen Eilzug der Epoche V  mit der Baureihe 110.3 Bügelfalte (Digital) und 3 passenden  Reisezug-Wagen unterschiedlicher Bauart. Lok und ihr Fahrverhalten konnten mangels Testmöglichkeiten hier nicht betrachtet werden.

12/2018 von

Die Reichsbahn machte es im Kriege vor: Aus dem laufenden Programm zum Bau gedeckter Güterwagen wurde ein Güterzugpackwagen abgeleitet. Neben dem eingesparten Konstruktionsaufwand war dieses Mal auch ein Ziel, die Wagen leicht wieder als normale gedeckte Güterwagen herzurichten, wenn sie als Pwghs nicht mehr benötigt werden- das hat man dann auch bei 2/3 der Pwghs tatsächlich auch so gemacht. Einen ähnlichen Weg beschritt auch Modellbahn Union (MU), zusammen mit dem Gms 54 wurde auch der hier zu besprechende Pwghs 54 entwickelt. Fahrwerk, Dach und mit kleinen Änderungen auch den Wagenkasten konnte übernommen werden.