Personenwagen

10/2018 von

Das Set beinhaltet einen D-Zug mit der Baureihe 221 (Digital) und 4 Popwagen, nebst Schienen, z21- Steuerzentrale, Multimaus und Trafo. Damit kann sofort „Eisenbahn gespielt“ werden. Lok und Fahrverhalten konnten mangels Testerfahrungen nicht betrachtet werden.

06/2018 von

Von Niedersachsen zum Bodensee - oder der drei Zonen Zug

Fleischmann lieferte in diesen Tagen eine Baureihe 39 nebst vier preußischen Schnellzugwagen in den Handel aus. Ein Blick auf den Laufanzeiger der Wagen verrät noch Folgendes: Der Laufweg der Wagen ist von Hannover Hbf-Bebra-Frankfurt (M) Hbf-Karlsruhe Hbf-Offenburg-Villingen nach Konstanz, also ein Zug von Niedersachsen zum Bodensee. Damit fuhr der Zug von der ehemaligen britischen über amerikanischen zur französischen Zone und durchfuhr damit alle drei Westzonen.

Gab es einen solchen Zug wirklich, oder ist es eine Phantasie von Fleischmann entsprungen? Dieser Frage wird in diesem Blogbeitrag nachgegangen.

12/2017 von

Lt. Katalogangabe passend zur neuen 169 005 hat Fleischmann ein Wagenset heraus gegeben. DM-Toys hat das Set mal näher unter die Lupe genommen.
Das Set besteht aus drei Wagen, nämlich
2 Umbauwagen B3geb 761
Steuerwagen BDymf 473.
Alle drei Wagen sind Beschriftungsvarianten schon länger lieferbarer Wagen. Ausgeliefert wurden die Wagen als DB- Varianten in der Epoche IV mit Revisionsdaten von 1971.

12/2017 von

Ob es dem N-Bahner gefällt oder nicht – nicht nur seine Schienen verschmutzen und müssen regelmäßig gereinigt werden, auch Lok und Wagenräder  bedürfen regelmäßiger Pflege, wenn der Betrieb reibungslos laufen soll. Im Vergleich zur Gleisreinigung war das bei den Rädern bisher ein relativ umständliches und zeitaufwändiges Unterfangen. Für Abhilfe sollen da jetzt zwei Radreiniger von Tsugawa sorgen.

12/2017 von

Von Kato-Lemke gibt es jetzt zwei Zugpackungen mit der Bayerischen Dampflok Gattung D VI und jeweils zwei Nebenbahn-Personenwagen.

11/2017 von

Kuppelei ist im Gegensatz zu früher nur noch strafbar, wenn sie mit List, Drohung oder Gewalt erfolgt.

Insofern dürfte es kein rechtliches Problem geben, wenn sich der N-Bahner die Kuppelstangen von Modellbahnunion besorgt und verwendet.

05/2017 von

Sondermodell von Arnold für DM-Toys in streng limitierter kleiner einmaliger Auflage.

Seit seiner Einführung 1928 war der Rheingold auf deutschen Bahnen immer ein besonderer Luxuszug, mit speziellen Wagen, die nur im Rheingold eingesetzt wurden. Bei seiner Inbetriebnahme 1928 firmierte der Rheingold als FFD 101/102 mit dem Laufweg Holland – Schweiz entlang des Rheintals. Selbstverständlich führte der Zug nur die damalige 1. und 2. Klasse; die Sitzwagen hatten beige/violetten Anstrich. Zu Kriegsbeginn 1939 wurde der Zugbetrieb eingestellt, und dann dauerte es bis 1951, bis der Rheingold Wiederauferstehung feierte, mit für den Zweck eigens hergerichteten stahlblauen Schürzenwagen. Anfangs führte der Zug alle 3 Klassen, fuhr aber als F-Zug. 1962 brach eine neue Ära an: Inzwischen waren weite Teile der Strecke elektrifiziert, sodass zur Fahrzeitbeschleunigung Elloks eingesetzt werden konnten. Auch für diesen Zug wurden eigens Wagen und Loks beschafft, am auffälligsten waren der Buckelspeisewagen und der Aussichtswagen. Alle neuen Wagen und die Lok hatten blau/beigen Anstrich. Der neue Zug führte nur die 1. Klasse und war zunächst als F-Zug zugelassen. 1965 wertete man den Zug auf und ließ ihn in den neuen Farben beige/rot als TEE fahren. Ab 1966 konnte auf allen Streckenteilen in Deutschland der Rheingold elektrisch gefahren werden.

03/2017 von

Minitrix hat in der Vergangenheit schon öfter Wagensets herausgebracht, die einen realen Vorbildbezug hatten. Diesmal wurde knapp 2 Jahre nach der Ankündigung ein IC der 70er Jahre ausgeliefert.

09/2016 von

Im Sommer 2016 wurde der Beiwagen zum VT 70.9 von KRES in allen Varianten ausgeliefert. Dieser passt zu dem bereits vor zwei Jahren auf den Markt erschienenen Triebwagen.

06/2016 von

Bei Einführung der blauen F-Züge bei der jungen DB war der „Rheinblitz“ als F 7/8/27/28 von Anfang an dabei. Bis zum Sommer 1958 verband er Dortmund mit Süddeutschland, Basel und München. 

08/2015 von

Ende der 30er Jahre entwickelte die Reichsbahn neue Schnellzugwagen windschnittiger Bauart, die hinter den neuen Stromlinienloks eingesetzt werden sollten. Neu war an den Wagen, dass die Eingangstüren nicht mehr eingezogen waren wie bei den Vorgängerbauarten, sondern in einer Ebene mit den Wagenwänden lagen. Die Höchstgeschwindigkeit der Wagen sollte 150km/h betragen. Zur weiteren Reduzierung des Luftwiderstandes bei hohen Geschwindigkeiten hatten die Wagen alle eine Schürze. Später bekamen die Wagen den Spitznamen „Schürzenwagen“, bahnamtlich sind es Wagen der Bauart 39. Die Wagen liefen alle auf Drehgestellen der Bauart Görlitz III leicht mit 4. Federung.

04/2015 von

Die Französischen Staatsbahnen (SNCF) beschafften von 1975 bis 1984 klimatisierte Reisezugwagen für den nationalen und internationalen Verkehr. Es waren die ersten französischen Wagen mit der UIC-Standardlänge von 26,4 Metern. Die für diese Fahrzeuge erdachte Bezeichnung „Corail“ ist eine Abkürzung für Confort au rail, also Komfort auf Schienen. Je nach Typ beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Wagen, die u.a. auch bis nach München, Frankfurt, Köln und Wien kamen, 160, 180 oder 200 km/h. Heute fahren sie nur noch im innerfranzösischen Verkehr und fallen dort durch immer wieder andere Designs auf.

04/2015 von

Als 1951 die ersten 26,4m-Wagen in Dienst gestellt wurden, setzten sich die Touropa-Oberen (ab 1951 hieß das Unternehmen „Touropa“) mit der DB und der Wagenfabrik Rathgeber zusammen, um für die erfolgreichen Ferienzüge neue bequemere Wagen zu beschaffen. Heraus kam der erste Liegewagen der DB/Touropa, Eisenbahn-Kennern als CL4ümg-53 bekannt. Neu war an diesen Wagen, dass sie Plätze und klappbare Liegen für 66 bzw. 72 Personen anboten, darüber hinaus auch mit einen Seitengang, zwei Toiletten, drei Waschräume und einen Gepäckraum ausgestattet waren. Einzelne Wagen hatten bei Ablieferung ein Küchen-, Frisör- oder Übertragungsabteil. Die Wagen waren mit Lautsprechereinrichtungen ausgestattet.

03/2015 von

Schon seit die späten 1960er waren MU-Schlafwagen der CIWL auf österreichschen Schienen zu sehen. Die Wagen wurden damals vor allem in Schnellzüge aus Frankreich eingesetzt, z.B. auf den Lauf Paris – Bukarest (F 5/6, später D/Ex 262/263 „Orient Express“) und im „Arlberg Express“ Paris-Innsbruck.

02/2015 von

Nach den 20 Schlafwagen des Typs M (No. 4741 bis 4760) mit 2-Bett-Abteilen wechselte die CIWL noch 1964 auf den sehr ähnlichen, aber mit 3-Bett-Universalabteilen ausgestatteten, Typ MU (siehe auch Blog-Eintrag zum MU der FS). Aus der ersten, bei WMD in Donauwörth gebauten und noch unklimatisierten Bauserie wurden viele schon von Anfang an als Privatwagen der CIWL bei der französischen Staatsbahn SNCF zugelassen. Diese langen, mit glatten Seitenwänden und Bodenschürzen ausgestatteten WLABm Typ MU verdrängten recht bald die älteren, weniger universell einsetzbaren Bauserien, die teilweise damals schon fast 30 Jahre alt waren aus vielen Nachtzügen.

02/2015 von

Schon Anfang der 1960er Jahre machte man sich bei der Internationalen Schlafwagen Gesellschaft (CIWL) Gedanken über den zukünftigen internationalen Nachtschnellverkehr. Der Bedarf für Wagen mit Einzel- oder Doppelabteilen mit Luxusausstattung sank als Folge der Konkurrenz durch Fluglinien ständig. Der Wagenpark war stark veraltet und entsprach nicht mehr dem Zeitgeist. Zwar standen mit den aus Deutschland als Reparationsleistungen gelieferten Universalschlafwagen mit 3er Abteile der Bauart U-HANSA einige moderne und vielfältig einsetzbare Fahrzeuge zur Verfügung, diese waren aber zu wenig für einen flächendeckenden Einsatz.

12/2014 von

Auch die Reichsbahn in der DDR stand vor einem ähnlichem Problem wie die DB: Die Personenwagen für den Nahverkehr waren im Krieg heruntergewirtschaftet worden und man stand vor der Frage, die Fahrgestelle der Wagen weiter zu nutzen und darauf einen zeitgemäßen Aufbau zu setzen, oder Neubauwagen zu beschaffen. Die DB hatte es ab 1954 vorgemacht und aus den Preußen-Abteilwagen die erfolgreichen *3yge- Wagen in großen Serien umgebaut. Gebaut wurden für die DB AB3yge, B3yge und BPw3yge-Wagen.

12/2014 von

Mit dem Ferienexpress ist es die neunte Variante des Eilzugwagens, diesmal erstmals in Ausführung der Epoche IIIa. Alle Wagen haben vorbildgerechte Drehgestelle der Bauart Görlitz III leicht, wobei es Fleischmann gelungen ist, die „Hochbeinigkeit“ der 35er- Schnellzugwagen abzumildern. Die Pufferhöhe ist um knapp 2mm niedriger als bei den Schnellzugwagen.

10/2014 von

Zum Ende der 1980er Jahre beschaffte die ungarische Staatsbahn MÀV ihre ersten modernen Sitzwagen nach UIC Z1-Baumuster. Es handelte sich dabei um eine relativ kleine Serie Abteilwagen 1./2. Klasse (7 Stk., ABmz 30-91) und 2. Klasse (13 Stk., Bmz 21-91.0). Damit erhielt die MÀV ihre ersten klimatisierten Fahrzeuge, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 200km/h zugelassen waren und somit in EC und Schnellzügen Richtung Westeuropa zum Einsatz kamen.