Blog - Digital

07/2022 von Stefan Wörner

Kurz berichtet: die neue Decoderserie PD10MU von DM-Toys /Modellbahn-Union

Ein idealer N-Decoder mit Top Preis-/Leistungsverhältnis

Seit ich 1993 mit einer Lenz LZ100 in die digitale Welt eingestiegen bin, habe ich schon viele Decoder-Typen ausprobiert und teilweise bis heute im Einsatz. In den letzten Jahren kamen fast immer DH10C-Decoder von Doehler & Haas in die Loks, da sie sehr flachbauen und eine sehr gute Motorregelung besitzen. Umso mehr hat es mich gefreut zu hören, dass dieser recht kleine und universelle Decoder-Typ einen Nachfolger bekommen soll. Dass er auch bei DM/MU als eigene Variante erscheint, hat mich sehr neugierig gemacht, denn die Verfügbarkeit und der Preis sind hier einfach klasse. Schon mal vorweg: Der Decoder ist absolut empfehlenswert!

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10/2021 von Klaus Kosack

Bemerkungen zum Startset Digital von Fleischmann #931898

Das Set beinhaltet eine komplette Anlage mit einem Kreis und Ausweichgleis, eine digitale Dampflok BR 044, sechs Erzwagen und alle dazu notwendigen Digital- Steuerungselemente.  Das Zugset ist ein sehr verkürzter Erzganzzug, wie er in den 70er Jahren zwischen dem Ruhr- bzw. Saar-Gebiet und Emden (und zurück) gefahren ist. Er ist auch mit dem Namen „Langer Heinrich“ bekannt geworden, damals erkennbar an dem großen „H“ auf den Erzwagen, die aber nur ein Hinweis waren, dass der Wagen hydraulisch entleert werden konnte. Wagen mit einem weißen großen Punkt hatten die gleiche Eigenschaft, weil das aber im Betrieb nicht so deutlich war, hat man später auf die Wagen ein großes „H“ und dicken Punkt aufgemalt. Die beladenen Erzzüge fuhren in einem bestimmten Programm, zulässig war ein Gesamtgewicht von 4.000 t, also 50 Erzwagen je 80 t, die nur von 2 Loks der BR 043 oder 044 gezogen werden konnten. Diese Züge fuhren mit Erz beladen vom Hafen in Emden ins Ruhrgebiet bzw. Saarland und leer wieder zurück. Der Hafen Emden war ausgewählt worden, weil er den kürzesten Weg der Frachtschiffe zwischen Narvik (Norwegen) und Deutschland herstellte. Verladen wurde in Narvik das Eisenerz aus Kiruna (Schweden). Die übliche Strecke war (Saarland-) Ruhrgebiet- Rheine- Meppen- Emden, also entlang der Ems. In Rheine war zur Dampflokzeit Lokwechsel, denn südlich von Rheine fuhr man elektrisch, meistens mit 2 Loks der BR 140.

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05/2016 von Frank Heilemann

Windschnittiger Sound in Blau - Fleischmann 717474

Nachdem ich letztes Jahr die stromlinienverkleidete 01 1061 testen konnte, hat Fleischmann nachgelegt und liefert nun unter der Artikel-Nr. 717474 die 01 1102 in blauer Lackierung, RBD-Beschriftung, dem irgendwann entwendeten Reichsadler als Zurüstteil, Dreilicht-Spitzenlicht, hochausgeschnittene Stromlinienverkleidung, vermutlicherweise Ölhauptfeuerung (mit Sound, Kohleschaufeln und flackernder Feuerbüchse), ohne Wappen von Bebra und ohne einem weiteren Bild über dem Wappen am Tender.

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04/2015 von Frank Heilemann

Windschnittiger Sound BR 01.10

Windschnittig, aber dennoch mit einer moderaten Endgeschwindigkeit kommt Fleischmanns „neue“ Baureihe 01.10 mit Sound für die Epoche 2 (Nummer: 717473) daher. Neu bezieht sich jedoch nur auf die digitalen Komponenten, das eigentliche Modell hat technisch doch schon einige Jährchen auf dem Buckel, was spätestens beim Anblick des Lok-Tenderabstandes deutlich wird. Hier fehlt die Kulissenführung und auch die Leitungsverlegung der vier Adern von der Lok zum Tender ist nicht wirklich berauschend. Hierfür gibt es inzwischen schon andere Lösungsansätze. Auch die typische "Fleischmann-Schlepptenderlok-Krankheit" hat das getestete Modell immer wieder, während die Lok fährt, drehen sich die Treibräder nicht oder nur langsam.

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03/2015 von Frank Heilemann

Spur N DCC Lokdecoder im Test

Sechs Kandidaten aktueller Lokdecoder haben einen Test über sich ergehen lassen. Zu welchen Ergebnissen ich hierbei gekommen bin, das können Sie diesem Bericht entnehmen.

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