03/2019 von

Magirus Rundhauber mit Ackermann-Auflieger „Haus zu Haus“ der DB (MU_N-S00002)

Magirus Rundhauber mit Ackermann-Auflieger „Haus zu Haus“ der DB (MU_N-S00002)

Gleich zuerst: Ein Wunschmodell von mir, von dem ich nie erwartet hätte, dass es in N realisiert würde. Aber shapeways und Modellbahn-Union / DM-Toys sei Dank: es ist gelungen. 

Das sehr detaillierte und filigrane Modell kommt gut verpackt ins Haus. Natürlich muss es lackiert und zusammengebaut werden. Die Lackierung ist problemlos mit Revell Aqua Color möglich, ich habe vor allem dunkelgrau als Hauptfarbe verwendet. Den Fahrerraum habe ich mit Holzbänken und einem weißen Kunststofflenkrad gestaltet. Die Reifen wurden mattschwarz, Details in glänzend weiß, silber und feuerrot lackiert.

Der Zusammenbau ist schon etwas kniffliger. Leider liegt keine Bauanleitung oder Skizze bei, was vor allem für die Kleinteile (Hydraulikzylinder? )sinnvoll wäre. Ich habe mich an einem Baubericht über das HO-Modell von Weinert in einem EJ-Sonderheft orientiert. Die Teile sind passgenau, manchmal sogar etwas zu sehr. So ist es nicht ganz einfach, die Reifen aus 3-D-Material auf die Felgen zu ziehen. Bei den Doppelachsen des Aufliegers brach mir eine Doppelfelge auseinander. Man kann die Räder dann einzeln einkleben, aber wie auf den Fotos zu sehen, nicht immer ganz passend. Da muss ich noch mal nacharbeiten...

Bild1

Bild2

Bild3

Bild4

Bild5

Bild7

Leider brach mir beim Aufsetzen die Fahrerkabine zusammen (zu sehr mit dem Daumen gedrückt :-) ). Erst war ich verzweifelt, dann habe ich DM-Toys eine Mail geschickt und mein Missgeschick berichtet. Zwei Tage später war Ersatz da. Aber nicht nur die Kabine, sondern noch der komplette Auflieger. So ein Service ist lobenswert! (Anmerkung DM-Toys: Diese beiden Probleme wurden bereits konstruktiv verbessert und werden nicht mehr auftreten. Dank des 3d Druck-Verfahrens mussten ja nur die Daten verändert werden und keine Spritzgußfomen geändert werden!)

Jetzt konnte ich den Ackermann-Auflieger in zwei Varianten bauen: In Fahrstellung und in Ladestellung! Als zweite Zugmaschine musste ein Wiking-Modell dran glauben, das zersägt, verkürzt und neu zusammengesetzt und lackiert wurde.

Beide Varianten gefallen mir sehr gut und ich kann das Modell nur empfehlen, vorausgesetzt, man besitzt etwas Geschick, um mit den filigranen Teilen angemessen umzugehen.

Nun warte ich nur noch auf die bestellten Decals, um die DB-Schriftzüge anbringen zu können.

 

Alfons Popp

Zurück