Blog, Infos & Themen

Hier entsteht für Sie eine Sammlung an interessanten Artikeln rund um die Spur N! Wir haben aus einigen Redakteuren des nach 20 Jahren im Dezember 2014 eingestellten N-BAHNER eine kleine Redaktion zusammengestellt, die sich in unserem Hobby hervorragend auskennt und an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten, Messeberichte, Anleitungen und vieles mehr veröffentlicht. Ebenso berichten Fachleute der Szene und Mitarbeiter von DM-Toys hier im Blog. Zudem steuert das N-TIME! ein paar Testberichte zum Aufbau dieses Bereiches bei. Viel Spaß beim Schmökern!

09/2018 von

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg sollte die britische Automobilindustrie billig zu produzierende Serienautos entwickeln und in die ganze Welt exportieren. Die Regierung benötigte dringend Devisen. ROVER war bis zu diesem Zeitpunkt vor allem für Luxusautos bekannt, doch konnte sich das niemand nach dem Krieg mehr leisten. Der technische Direktor benutze privat einen Willy Jeep und war von der Nützlichkeit des Wagens überzeugt. Er hatte die Idee, bei ROVER einen Geländewagen für die Landwirtschaft zu bauen und damit das Unternehmen aus der Krise zu führen. Der Rover sollte also für die Landwirtschaft sein, damit war der Name schon geboren: Land Rover. Der Prototyp wurde innerhalb von nur wenigen Wochen auf einem Jeep Chassis aufgebaut und der Vorstand gab die Freigabe für eine Kleinserie.

09/2018 von

Mit dem Typ H baute Citroen einen Kleintransporter, der über einen Zeitraum von 33 Jahren hergestellt wurde. Von Juni 1948 bis Dezember 1981 wurde das Modell in Frankreich, Belgien und den Niederlanden gebaut. Abhängig von der zulässigen Zuladung, wurden verschiedenen Typenbezeichnungen verwendet. Es gab die Bezeichnungen H, HY, HX, HW, HZ und 1600. So steht nur der Buchstabe H für 1200 kg Zuladung, HZ für nur 850 Kg und HY für Anfangs 1500 kg, und später dann für 1600 kg Nutzlast. In Frankreich war der Kleintransporter weit verbreitet und wurde in vielen Varianten gebaut. Fast 500.000 Exemplare dieses Kleintransporters wurden in 33 Jahren fertig gestellt.

09/2018 von

Das dreifache Kohle - Ommchen

Keine echte Neuheit, aber eine sinnvolle Wiederauflage stellt die jüngste Neuheit von Fleischmann dar: Es ist der Omm 52, eine der ersten Neuentwicklungen der DB nach dem letzten Krieg. Mit 14919 gebauten Wagen war er einer der DB- Standardbauarten. Es war der erste offene Güterwagen der DB ohne Seitenrungen und fast ganz aus Metall gebaut. Die Seitenwände waren nach außen durchgedrückt. Die DB konnte sich 1952 noch nicht dazu durchringen, den UIC- Typ 2 bauen zu lassen, sondern ging eigene Wege.

09/2018 von

Der Portalkran Beddingen ist so konstruiert, dass ein Servo-Motor eingebaut werden kann, um den Kran drehbar zu machen. In dieser Anleitung erklärt Joep Stienen den Einbau Schritt für Schritt.

07/2018 von

Nach dem Erfolg mit dem Omm 37 (Duisburg) setzte Modellbahn Union (MU) noch einen drauf: Sie machten es umgekehrt wie beim Vorbild und stellten seinen Vorgänger, den Ommu Klagenfurt, jetzt als Neuheit vor. Er gehört zu der Gruppe der Kriegsgüterwagen, die damals unter Ersparnis aller denkbaren Bauteile in kurzer Zeit in großer Anzahl hergestellt werden konnten. Überdies war die Konstruktion vereinfacht worden, sodass auch Werke, die nicht auf Güterwagen spezialisiert waren, auch herstellen bzw. Zurüstteile liefern konnten. Der Omm 34 gehört zu der Gruppe der Regelgüterwagen, die beim Vorbild in großer Anzahl liefen. Mit der Neuheit schließt MU wieder eine Lücke bei den N-Güterwagen-Welt, hatte doch sein Vorgänger, der von 1972 bis 1986 in der DDR zuletzt vom VEB PREFO Dresden, produziert worden war, einige Konstruktionsfehler.

07/2018 von

Der Gbs 245/ Gos 245 ist ein gedeckter Güterwagen der Regelbauart. Er ist einer der meistgebauten gedeckten Güterwagen Deutschlands gewesen. Er diente zur Beförderung von Gütern aller Art, die nicht den Witterungseinflüssen ausgesetzt werden durften. Somit kann man ihn getrost als so genannten „Brot- und Butter-Wagen" bezeichnen, der in nahezu allen Güterzügen der Epochen III bis V zum Einsatz kam. Insgesamt wurden 12.650 Wagen ab 1953 als Glme(h)s 50 in Dienst gestellt und war damit der häufigste gedeckte Güterwagen der DB um 1960. Bis etwa 2000 waren die Wagen im Einsatz.

07/2018 von

Ausgerechnet Bananen - Ein Schlager von 1922 kennzeichnete den Wunsch der Deutschen nach Bananen schon nach dem I. Weltkrieg. Es sollten aber noch über 30 Jahre vergehen, bis Bananen zu einer erschwinglichen Lieblingsfrucht der Deutschen wurden. Tausende Tonnen der gelben Frucht wurden auf dem Seeweg nach Deutschland exportiert und mussten schnell an den Kunden gebracht werden, dummerweise hat eine reife Banane keine sehr lange Lagerdauer. So kamen die Bananen grün in den Überseehäfen an der Nordsee an und mussten schnell gekühlt zum Endverbraucher weiter gefahren werden. Hier bot sich der Bahn ein Geschäftsfeld an, zu dem noch passende Wagen gebraucht wurden. Der laufende Bau der neuen Glmehs 50 bot die Lösung: Man brauchte den Wagen nur innen zu isolieren, Heizungsaggregate einbauen und fertig war der umgebaute Wagen. Als Tn(om)s 59 hat die DB insgesamt 650 Wagen in Dienst gestellt, einige wenige hatten einen Bremserstand. Kühlwagen älterer Bauart eigneten sich weniger gut zum Bananentransport. Im Unterschied zu den gewöhnlichen Kühlwagen waren die Wagen braun gestrichen, hatten aber eine Diagonalbeschriftung „Bananen“ auf der Tür und den Vermerk „Kühlwagen“. Genau diese enge Verwandtschaft der beiden Güterwagen hat sich Brawa für seinen Bananenwagen zu Nutze gemacht.

06/2018 von

Der Vlmm(h)s 63 ist ein gedeckter Güterwagen der Sonderbauart und gehört zu den Regelgüterwagen. Er diente vorwiegend zum Transport von Kleinvieh oder auch Gemüse u.a.m. Er entstand aus Umbau älterer Verschlagwagen und war einer der wenigen Güterwagen der DB, zu dem es keinen Neubauwagen-Pendant gab. Liliput konnte mit dem Verschlagwagen eine Lücke schließen, die es nach Aufgabe des N-Programms durch Roco gab. Roco hatte den Wagen von 1978 bis 2006 im Programm. Im Laufe der Zeit brachte Roco den Wagen mit fünf verschiedenen Wagennummern in Epoche III und einmal in Epoche IV heraus. Liliput bringt den Wagen mit und ohne Bremserbühne heraus.

06/2018 von

Von Niedersachsen zum Bodensee - oder der drei Zonen Zug

Fleischmann lieferte in diesen Tagen eine Baureihe 39 nebst vier preußischen Schnellzugwagen in den Handel aus. Ein Blick auf den Laufanzeiger der Wagen verrät noch Folgendes: Der Laufweg der Wagen ist von Hannover Hbf-Bebra-Frankfurt (M) Hbf-Karlsruhe Hbf-Offenburg-Villingen nach Konstanz, also ein Zug von Niedersachsen zum Bodensee. Damit fuhr der Zug von der ehemaligen britischen über amerikanischen zur französischen Zone und durchfuhr damit alle drei Westzonen.

Gab es einen solchen Zug wirklich, oder ist es eine Phantasie von Fleischmann entsprungen? Dieser Frage wird in diesem Blogbeitrag nachgegangen.

04/2018 von

In den 30er Jahren erlebte die Motorisierung in Deutschland einen enormen Aufschwung. Hinzu kam, dass die neuen Machthaber im Reich die Wiederaufrüstung der Wehrmacht in Angriff nahmen und für Flugzeuge, Schiffe und Heeresfahrzeuge riesige Mengen von Treibstoff brauchten, die in vielen Raffinerien im Reich produziert wurden, die Lager für den Treibstoff waren aber weiter weg. Es mussten ferner die Tankstellen für die Autos versorgt werden, diese schossen damals wie Pilze aus der Erde. Diese Treibstoffversorgung war damals nur mit der Eisenbahn zu bewältigen gewesen. Hierfür brauchte man viele Kesselwagen. Ende der 30er Jahre kam die Kriegsvorbereitung hinzu, auch hier waren Kesselwagen für die Treibstoffversorgung von Nöten.

03/2018 von

Nachdem der VW Typ 2 „Bulli“ 12 Jahre produziert wurde, löste der T3 diesen im Jahre 1979 ab und wurde dann für 13 Jahre angeboten. miNis by Lemke hat sich diesem Vorbild angenommen und ins Modell umgesetzt.

Der Typ2-Modell’80, wie der VW Bus T3 offiziell heißt, war die erste eigenständige Neuentwicklung eines Transporter-Modells von VW. Vorher bediente man sich an schon vorhandenen Baugruppen oder entwickelte nur eine größere Karosserie, die man auf ein bestehendes Fahrwerk setzte. Mit dieser Eigenständigen Entwicklung gehen auch viele technische Neuerungen einher.

03/2018 von

Auf der Spielwarenmesse 2012 angekündigt, sind die Modelle des VW 1600 von miNis by Lemke seit dem Spätsommer 2015 bei den Händlern. Inzwischen sind verschiedene Modelle des VW 1600 erschienen, auch die mit „Rundumkennleuchten“, wie das Blaulicht offiziell heißt.

03/2018 von

Mit der Auflage einiger Gebäude aus dem Rheinischen Freilichtmuseum in Grefrath als Lasercut-Bausätze durch die Fa. Modellbahnunion entstand die Möglichkeit eine komplette Hofanlage originalgetreu nachzubilden um diese später in ein „Moba-Freilichtmuseum“ zu integrieren.

02/2018 von

Wer kennt nicht die Namen der großen Luxuszüge: Royal Scotsman, Pride of Africa oder Eastern & Oriental Express. Große Namen, die bei Eisenbahnfans sofort das Fernweh auslösen und einen träumen. Jetzt kommt ein weiterer Name dazu: Train Suite Shiki-Shima in Japan.

02/2018 von

Welcher N-Bahner kennt das nicht? An der Platine in der Lok ist ein Kabel abgegangen, unter der Anlage muss ein zusätzliches Kabel an der Lötleiste angebracht werden, ein Gleis braucht eine zusätzliche Stromeinspeisung. Der Feinlötkolben hat eine lange Aufheizzeit, die Lötpistolenspitze ist zu klobig, und bei beiden nervt, besonders unter der Anlage, das Netzkabel ( Wo ist eigentlich das verdammte Verlängerungskabel?). Auf der Anlage nervt es nicht nur, es wird Signalen und Oberleitungsmasten gefährlich. Abhilfe schafft hier das Batterielötkolben-Set 4,5V / 8W von Schönwitz, bestehend aus dem eigentlichen Lötkolben, einer Schutzkappe für die Lötspitze und einem Röhrchen mit Lötzinn.

02/2018 von

Schon im Arnold-Katalog von 1966 sind einige N-Lokmodelle mit Beleuchtung, teilweise sogar mit automatischem Lichtwechsel, aufgeführt. Verbaut waren in diesen Loks Kleinstglühlämpchen mit Stecksockel (bei der damaligen V 200, der BR 66 und der BR 23 mit Schraubsockel), die je nach Treibfahrzeug mehr oder weniger leicht ausgetauscht werden konnten, wenn sie ihren Geist aufgegeben hatten – was aber gar nicht besonders häufig vorkam.

02/2018 von

Modell des Jahres - Modellbahn Union war dieses Jahr mit 5 Produkten und DM-Toys mit einem LimiteDModels nominiert.

01/2018 von

...gibt es gute Neuigkeiten. Der französische Hersteller REE-Models hat die Produktion in Spur N von Rocky-Rail übernommen und kommt mit neuen Varianten des Sggrss 80 in den Markt.

01/2018 von

Gegen den Durst der Preiserlein – die Brauerei von Modellbahn Union

Das Modell einer Dampfbrauerei präsentiert Modelbahn Union als neuestes Produkt.

01/2018 von

Der Glmhs 50 bzw. Glmehs 50 ist ein gedeckter Güterwagen der Regelbauart. Er ist einer der meistgebauten gedeckten Güterwagen Deutschlands. Er diente zur Beförderung von Gütern aller Art, die nicht den Witterungseinflüssen ausgesetzt werden durften. Somit kann man ihn getrost als so genannten „Brot- und Butter-Wagen" bezeichnen, der in nahezu allen Güterzügen der Epochen III bis V zum Einsatz kam und oft in Ganzzügen – auch z.B. zusammen mit Gs- und anderen Gbs-Wagen – gefahren wurde. Insgesamt wurden 12.650 Wagen in Dienst gestellt und war damit der häufigste gedeckte Güterwagen der DB um 1960. Damit konnte Liliput eine weitere Lücke bei den häufigen Regelgüterwagen der DB schließen. Nicht so toll fand es der Tester, dass BRAWA den gleichen Wagentyp auf der Messe 2017 ankündigte.

12/2017 von

Lt. Katalogangabe passend zur neuen 169 005 hat Fleischmann ein Wagenset heraus gegeben. DM-Toys hat das Set mal näher unter die Lupe genommen.
Das Set besteht aus drei Wagen, nämlich
2 Umbauwagen B3geb 761
Steuerwagen BDymf 473.
Alle drei Wagen sind Beschriftungsvarianten schon länger lieferbarer Wagen. Ausgeliefert wurden die Wagen als DB- Varianten in der Epoche IV mit Revisionsdaten von 1971.

12/2017 von

Ob es dem N-Bahner gefällt oder nicht – nicht nur seine Schienen verschmutzen und müssen regelmäßig gereinigt werden, auch Lok und Wagenräder  bedürfen regelmäßiger Pflege, wenn der Betrieb reibungslos laufen soll. Im Vergleich zur Gleisreinigung war das bei den Rädern bisher ein relativ umständliches und zeitaufwändiges Unterfangen. Für Abhilfe sollen da jetzt zwei Radreiniger von Tsugawa sorgen.

12/2017 von

Unsere 3D-gedruckten Artikel aus der eigenen Produktion erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Daher verwundert es nicht, dass uns aus der Kundschaft immer wieder Fragen hierzu gestellt werden - sei es zu den aktuellen Produktreihen, kommenden Ideen oder auch zur 3D-Technologie selbst.

Zu genau diesem Thema hat unser Partner für 3D-Drucker - die Firma Formlabs - einen ausführlichen Blogbeitrag veröffentlicht: https://formlabs.com/de/blog/agile-produktion-von-kleinserien/ . Viel Spaß bei der Lektüre!

12/2017 von

Die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) wollte Mitte der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts bei ihren Elektrolokomotiven weg vom Stangenantrieb, um höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen. So wurden zwischen 1926 und 1943 in zwei Serien insgesamt acht Lokomotiven mit der Achsfolge (1’Co)(Co’1), also mit zwei dreiachsigen Drehgestellen und jeweils einer Vorlaufachse von drei verschiedenen Herstellern geliefert. Die abgerundete Kopfform wurde erst bei der zweiten Lieferserie eingeführt, die Loks der ersten Serie hatten zunächst gerade Kopfenden mit einem kleinen Vorbau und wurden später auf die runde Kopfform umgebaut.

12/2017 von

Von Kato-Lemke gibt es jetzt zwei Zugpackungen mit der Bayerischen Dampflok Gattung D VI und jeweils zwei Nebenbahn-Personenwagen.