Blog, Infos & Themen

Hier entsteht für Sie eine Sammlung an interessanten Artikeln rund um die Spur N! Wir haben aus einigen Redakteuren des nach 20 Jahren im Dezember 2014 eingestellten N-BAHNER eine kleine Redaktion zusammengestellt, die sich in unserem Hobby hervorragend auskennt und an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten, Messeberichte, Anleitungen und vieles mehr veröffentlicht. Ebenso berichten Fachleute der Szene und Mitarbeiter von DM-Toys hier im Blog. Zudem steuert das N-TIME! ein paar Testberichte zum Aufbau dieses Bereiches bei. Viel Spaß beim Schmökern!

12/2017 von

Ob es dem N-Bahner gefällt oder nicht – nicht nur seine Schienen verschmutzen und müssen regelmäßig gereinigt werden, auch Lok und Wagenräder  bedürfen regelmäßiger Pflege, wenn der Betrieb reibungslos laufen soll. Im Vergleich zur Gleisreinigung war das bei den Rädern bisher ein relativ umständliches und zeitaufwändiges Unterfangen. Für Abhilfe sollen da jetzt zwei Radreiniger von Tsugawa sorgen.

12/2017 von

Unsere 3D-gedruckten Artikel aus der eigenen Produktion erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Daher verwundert es nicht, dass uns aus der Kundschaft immer wieder Fragen hierzu gestellt werden - sei es zu den aktuellen Produktreihen, kommenden Ideen oder auch zur 3D-Technologie selbst.

Zu genau diesem Thema hat unser Partner für 3D-Drucker - die Firma Formlabs - einen ausführlichen Blogbeitrag veröffentlicht: https://formlabs.com/de/blog/agile-produktion-von-kleinserien/ . Viel Spaß bei der Lektüre!

12/2017 von

Die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) wollte Mitte der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts bei ihren Elektrolokomotiven weg vom Stangenantrieb, um höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen. So wurden zwischen 1926 und 1943 in zwei Serien insgesamt acht Lokomotiven mit der Achsfolge (1’Co)(Co’1), also mit zwei dreiachsigen Drehgestellen und jeweils einer Vorlaufachse von drei verschiedenen Herstellern geliefert. Die abgerundete Kopfform wurde erst bei der zweiten Lieferserie eingeführt, die Loks der ersten Serie hatten zunächst gerade Kopfenden mit einem kleinen Vorbau und wurden später auf die runde Kopfform umgebaut.

12/2017 von

Von Kato-Lemke gibt es jetzt zwei Zugpackungen mit der Bayerischen Dampflok Gattung D VI und jeweils zwei Nebenbahn-Personenwagen.

11/2017 von

Eng verwandt sind die Selbstentladewagen mit Dach und ohne Dach. Die meisten Bauarten der DB haben näherungsweise das gleiche Ladevolumen, das gleiche Fahrgestell und sind auf den ersten Blick bis auf das Dach identisch. Das haben auch die Modellbahn-Hersteller sich zu Nutze gemacht und so zwei verschiedene, aber fast identische Güterwagen herausgebracht. Vorreiter war hierbei Fleischmann, der den Otmm 61 und Ktmm 65 (1982) herausgebracht hatte. 2015 folgte Minitrix mit Sets der Wagen Fc 090 (Otmm 70) und Tdg-z 930 (Ktmmv 69). Beide Wagen wurden in größerer Stückzahl in Dienst gestellt und waren Regelgüterwagen. Bei dieser Besprechung geht es um den jetzt erschienenen Ktmmv 69 und seine jüngere Variante Tdgs 930. Ersterer kam als 3er Set im Oktober 2017 in den Handel. Der baugleiche Tdgs-z 930, der als 10er Set erschien, wird auch besprochen.

 

11/2017 von

Kuppelei ist im Gegensatz zu früher nur noch strafbar, wenn sie mit List, Drohung oder Gewalt erfolgt.

Insofern dürfte es kein rechtliches Problem geben, wenn sich der N-Bahner die Kuppelstangen von Modellbahnunion besorgt und verwendet.

11/2017 von

Seit einem Jahr wurden Ideen für das letzte Segment meiner Modelleisenbahn gewälzt ohne nennenswertes Ergebnis. Hafen, Betriebswerk, Kirmes, Zoo, See, etc. wurden diskutiert und verworfen. Eines wurde jedoch klar: das Segment sollte einen hohen Realitätsbezug / Vorbildtreue beinhalten.

Vor einigen Monaten kündigte Modellbahn-Union an einige Bauwerke aus dem Freilichtmuseum in Grefrath als Modell aufzulegen. Das war die zündende Idee:

Warum nicht auf dem letzten Segment ein Freilichtmuseum darstellen?

Schöne alte Gebäude die als Museum in jede Epoche passen - auf einem weitläufigen Gelände mit viel Baumbestand - und rundherum fährt die Moba.

Als zentraler Punkt des Museums wurde (wie in Grefrath) die Dorenburg gewählt, die DM-Toys als Lasercut-Bausatz von Modellbahn Union anbietet. Das Wasserschloss aus dem Mittelalter ist in dem Zustand des 17. Jahrhunderts erhalten.

11/2017 von

Bereits 1939 gab es bei der DRG Überlegungen, die betagten und bei höheren Geschwindigkeiten schlecht laufenden Loks der Baureihe T 16, der späteren BR 94, durch eine entsprechende Neukonstruktion zu ersetzen. Der Krieg machte diese Pläne dann jedoch zunichte.

Im Jahr 1949 wurde der Gedanke von der jungen DB wieder aufgegriffen. Es sollte eine für den Rangier- und Streckendienst gleichermaßen geeignete Lokomotive geschaffen werden, was bis dahin unter Lokkonstrukteuren eigentlich als die Quadratur des Kreises galt. Doch jetzt glaubte man, dieses Problem durch einen Kessel modernster Bauart und eine besondere Laufwerkskonstruktion ohne Laufachsen lösen zu können. Dies schien auch im Wesentlichen gelungen zu sein, jedoch um den Preis eines gegenüber der BR 94 bis zu 30 Prozent höheren Verbrauchs und einer recht hohen Schadanfälligkeit des komplizierten Laufwerks.

Piko hat jetzt mit einer Lok der BR 82 (Art.-Nr. 40100) in Epoche III-Ausführung einen schon sehr lange gehegten Wunsch vieler N-Bahner erfüllt.

11/2017 von

Die Deutsche-Reichsbahn-Gesellschaft benötigte kurz nach ihrer Gründung eine schwere Tenderlokomotive für die Steilrampen der Mittelgebirge. Ziel war es dabei, Züge ungeteilt „über den Berg zu bringen“, dabei auf Zahnradbetrieb verzichten zu können, und somit die Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu verbessern.

1984 stellte Arnold erstmals eine BR 95 vor, die danach in vielen Varianten angeboten wurde. 2007 erschien sie dann unter Hornby-Regie mit neuem Motor, aber mit nach wie vor problematischen Stromabnahme- und Laufeigenschaftsproblemen (Schiefstehen im Gleis und Laufachsen, die auf Weichen immer wieder mal entgleisten). Jetzt, zehn Jahre später, wird das Modell mit überarbeitetem Fahrwerk ausgeliefert.

09/2017 von

Die Modellbahn Union hat in Kooperation mit dem Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen in Grefrath den Nachbau der Museums Gebäude in N 1:160 und H0 1:87 angestossen. Die ersten Gebäude wurden nun ausgeliefert!

08/2017 von

Mit dem Stellwerk Lotharstraße weitet Modellbahn Union sein stetig wachsendes Programm an Bausätzen aus gelasertem Karton weiter aus.

Auf der Suche nach einer sinnvollen Füllung einer bisher ungestalteten Ecke meiner am Niederrhein angesiedelten Modellbahn komme ich nicht umher, das neue Modell unter die Lupe zu nehmen.

06/2017 von

Seit Anfang der 60er Jahre wurden immer mehr Spezialgüterwagen bei der DB in Dienst gestellt, die meistens nur für wenige Zwecke geeignet waren. Hierzu zählen auch Tragwagen für Container und Wechselpritschen, die es vorher nie gegeben hat. Je nach Einsatzzweck hatten die Wagen unterschiedliche Längen. Liliput hat sich den längsten 2achsigen Tragwagen der DB ausgesucht und ihn als Modell umgesetzt.

06/2017 von

Die EURO 4000 ist eine sechsachsige, dieselelektrische Lok, die von der weltweit agierenden deutschen Firma Vossloh im Werk bei Valencia in Spanien hergestellt wurde. Von 2006 bis Ende 2011 wurden rund 50 Exemplare in acht Länder geliefert.

Es wurden zwei unterschiedliche Versionen der EURO 4000 konzipiert: Eine für den Personen- und eine für den Güterverkehr. Die Personenzugvariante kann eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen. Gebaut wurde bislang allerdings nur die Güterverkehrsversion mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Die Lok ist 123 Tonnen schwer, hat eine Achslast von 20,5 Tonnen und eine Leistung von knapp 4400 PS.

Die erste Euro 4000 wurde 2006 gebaut und in Vossloh-Lackierung vorgestellt. Danach erfolgten einige Testfahrten auf verschiedenen deutschen Strecken. Im Juli 2008 hat die Lok ihre Zulassung für das spanische Netz erhalten. Ebenfalls 2008 erfolgte die Zulassung für Schweden, Zulassungsfahrten für Deutschland, Belgien und Frankreich begannen im Jahr 2009.

Quelle: Wikipedia

06/2017 von

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges herrschte großer Fahrzeugmangel bei den niederländischen Staatsbahnen NS. Mangels eigener Erfahrungen mit dem Bau elektrischer Triebfahrzeuge beauftragte man den amerikanischen Lokhersteller Baldwin mit der Konstruktion einer sechsachsigen Elektrolokomotive. Ursprünglich war der Kauf von 75 Maschinen geplant, gefertigt wurden dann aber nur 25 davon bei der niederländischen Fabrik Werkspoor.

1951 fanden die ersten Probefahrten statt, im Februar 1952 stellten die NS die 1201 offiziell in Dienst. Im März 1998 wurde die letzte der 3300 PS starken und 150 km/h schnellen Loks, die sowohl im Güterzug- als auch im Reisezugverkehr eingesetzt wurden, ausgemustert. Fünf Loks blieben museal erhalten.

Von Piko erschien jetzt ein Modell dieser Baureihe in der von 1971 bis 1998 üblichen Farbgebung grau/gelb (Art.-Nr. 40462).

05/2017 von

Kesselwagen waren schon immer gerne produzierte Güterwagen der Modellbahnhersteller. Allerdings oftmals frei nach dem Motto: Je bunter desto besser, Vorbildtreue spielte da weniger eine Rolle. So kommt es, dass nur wenige Kesselwagen in N ein reales Vorbild haben, häufig wurden mehrere Bauarten vermengt. Hinzu kam, dass die meisten der bunten Kesselwagen so nie beim Vorbild liefen. Offenbar war es dem Käufer egal: Hauptsache bunt war das Argument für einen Kauf.

Umso erfreulicher war der Entschluss von BRAWA, einen realen Kesselwagen zu produzieren, der beim Vorbild auch häufiger war. Pate bei der Entwicklung des Wagens war sein H0 - Pendant der Firma, der 2012 erstmals erschien. Vorgestellt wurde der Wagen als Neuheit in N bei der Spielwarenmesse 2016 in Nürnberg, im Mai 2017 kamen die ersten Wagen in den Handel.

05/2017 von

Der Omm 37 als erster Neubauwagen der DB fehlte bislang in der N- Welt. Er war immerhin die sechsthäufigste Güterwagenbauart Deutscher Bahnen.

Als erstes hat Modellbahn-Union (MU) ein Set #G 10001 mit vier Omm 37 herausgebracht. Die erste Vorstellung fand auf der IMA 2016 in Köln statt, ausgeliefert wurde das Set zur Intermodellbau 2017 in Dortmund. Einer der Wagen hat ein Bremserhaus, die drei anderen keines. Drei der Wagen haben Epoche 3-EUROP Beschriftung, was auch dem Mengenverhältnis beim Vorbild entspricht. Alle Wagen sind Bremswagen.

Der erste Eindruck der Neuheit ist ansprechend: Feine Holzmaserung der Seitenwände, die Verstärkungsstreben an der richtigen Stelle und Rippel und Türen auch in der Innenwand. Auch die Klappösen an den Wagenenden hat man nicht vergessen, wobei beim Wagen mit Bremserhaus diese am Bremserende richtigerweise fehlen.
Die unterschiedliche Lackierung der Ladefläche wurde je nach Betriebsnummer sogar vorbildgerecht mit einer braunen beziehungsweise grauen Lackierung umgesetzt.

05/2017 von

Sondermodell von Arnold für DM-Toys in streng limitierter kleiner einmaliger Auflage.

Seit seiner Einführung 1928 war der Rheingold auf deutschen Bahnen immer ein besonderer Luxuszug, mit speziellen Wagen, die nur im Rheingold eingesetzt wurden. Bei seiner Inbetriebnahme 1928 firmierte der Rheingold als FFD 101/102 mit dem Laufweg Holland – Schweiz entlang des Rheintals. Selbstverständlich führte der Zug nur die damalige 1. und 2. Klasse; die Sitzwagen hatten beige/violetten Anstrich. Zu Kriegsbeginn 1939 wurde der Zugbetrieb eingestellt, und dann dauerte es bis 1951, bis der Rheingold Wiederauferstehung feierte, mit für den Zweck eigens hergerichteten stahlblauen Schürzenwagen. Anfangs führte der Zug alle 3 Klassen, fuhr aber als F-Zug. 1962 brach eine neue Ära an: Inzwischen waren weite Teile der Strecke elektrifiziert, sodass zur Fahrzeitbeschleunigung Elloks eingesetzt werden konnten. Auch für diesen Zug wurden eigens Wagen und Loks beschafft, am auffälligsten waren der Buckelspeisewagen und der Aussichtswagen. Alle neuen Wagen und die Lok hatten blau/beigen Anstrich. Der neue Zug führte nur die 1. Klasse und war zunächst als F-Zug zugelassen. 1965 wertete man den Zug auf und ließ ihn in den neuen Farben beige/rot als TEE fahren. Ab 1966 konnte auf allen Streckenteilen in Deutschland der Rheingold elektrisch gefahren werden.

05/2017 von

Auf den Strecken von La Chaux-de-Fonds nach Neuenburg und Biel - Le Locle verkehrte seit dem November 1938 dieser Schnelltriebwagen. Am 22. Mai 1938 wurde der Triebwagen erstmals unter dem Namen "Flèche du Jura" in Betrieb genommen. Er versorgte vorerst den Eilzugsdienst im Schweizer Jura, wurde aber auch für Sonderfahrten in der ganzen Schweiz benutzt.

Ab 1956 wurde das Fahrzeug neu lackiert und als RBe 2/4 no 621 und später als no 1010 beschriftet und vorerst dem Depot Lausanne zugeteilt. Ab 1962 erfolgte eine weitere Umstationierung; diesmal zum Depot Rohrschach. Seine Aufgabe bestand dort in der Führung von Zügen der "Bodensee-Region". Das Fahrzeug wurde schlussendlich 1978 abgebrochen und die Teile via einer Versteigerung an Sammler verkauft.

03/2017 von

Laut Katalogangabe passend zur neuen E 69 005 hat Fleischmann ein Wagenset heraus gegeben. DM-Toys hat das Set mal näher unter die Lupe genommen.

03/2017 von

Minitrix hat in der Vergangenheit schon öfter Wagensets herausgebracht, die einen realen Vorbildbezug hatten. Diesmal wurde knapp 2 Jahre nach der Ankündigung ein IC der 70er Jahre ausgeliefert.

02/2017 von

Die A 3/5 201-230 waren Nassdampf-Verbund-Schlepptenderlokomotiven der Gotthardbahn-Gesellschaft (GB), die von 1894 bis 1905 von der SLM (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) geliefert wurden. Während die Prototyplokomotive 201 eine Dreizylinder-Verbundmaschine war, wurden der Prototyp Nr. 202 und die Serienlokomotiven als Vierzylinder-Verbundmaschinen konstruiert. Bei den SBB erhielten die Schnellzugslokomotiven die Nummern 901-930.

02/2017 von

Nachdem das Tomytec Bussystem bereits hier im Blog aus technischer Sicht vorgestellt wurde, kann auch ein Blick auf die Busse als solche nicht schaden. Denn das zu dem System gehörende, sehr gelungene Modell eines O530 Citaro I Facelift ist eine Formneuheit eines modernen Stadtbusses, den es bisher auf dem N-Markt noch nicht gab. Und da das Busfahrwerk vom Modell getrennt geliefert wird, sind diese Busse auch als Standmodelle für den Epoche V-VI Bahnhofsvorplatz hervorragend geeignet.

02/2017 von

Um ihre in die Jahre gekommenen Dampflokomotiven ablösen zu können, beauftragten die tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) die Prager Lokomotivfabrik ČKD mit der Entwicklung einer dieselelektrischen Lokomotive. Zwei Prototypen wurden 1968 geliefert. Nach Abschluss der Erprobungsfahrten wurden ab 1970 insgesamt 408 Serienmaschinen mit der unverwechselbaren Front geliefert.

Jetzt konnten wir das entsprechende Minitrix-Modell (Art.-Nr. 16731) ausgiebig begutachten.

02/2017 von

Vielen Dank für die Stimmen zum Modell des Jahres des N-Bahn Magazins! Gleich im ersten Jahr unserer eigenen Lasercut Herstellung konnten wir dank unseres Lokschuppens den ersten Platz mit über 22 % der abgegeben Stimmen erreichen.

12/2016 von

Auf der Suche nach einem Lok-Schuppen der zu meinem Anlagenthema passt bin ich auf den schönen Bausatz von DM-Toys gestoßen.

Da das ein toller Bausatz ist und er sich auch gut eignet, noch ein paar Kleinigkeiten daran zu verändern, habe ich einmal beim Bauen ein paar Bilder gemacht um euch den Bausatz zu erklären und näher zu bringen.